Sicherlich kennt jeder von euch die zwei Autovermietungen von Europcar und Avis. Sind denke ich neben Sixt die zwei größten bei uns in Deutschland welche auch International tätig sind.
Was ich aber mit diesen Zwei erlebt habe, war nicht immer einfach und kann
zum Teil schon sehr nervig sein. Es wird aber sicherlich ein objektiver Erfahrungsbericht oder Test werden, denn ich kann hier nicht objektive sein ;-.) Aber vielleicht mal kurz warum ich denn immer wieder im letzen Jahr mit den Autovermietungen Europcar und Avis zu tun hatte.
Seit ich meine neue Stelle angefangen habe, muss ich immer wieder einen neuen Langezeitmiete meines Dienstwagens bei den zwei Vermietern machen. Jetzt nach einem Jahr wird aber vermutlich in der 37 Kalenderwoche mein fester Dienstwagen zu mir ausgeliefert. Hoffe ich zu mindest, denn auf den warte ich auch schon fast 5 Monate. Die Lieferzeiten von manchen PKW´s sind schon enorm und das bei der Wirtschaftlage, kann man sich nicht vorstellen. Aber egal ich rechne am Besten mal nicht damit und dann geht es sowieso erstmal in den Urlaub.
Das größte Ärgernis war für mich immer die andauernde Verlängerung der Verträge, denn auch bei Langezeitmieten gelten die Mietverträge immer nur für einen Monat, was ein normaler Mensch nicht wirklich verstehen kann. Also hieß es bei Europcar zumindest immer wieder antanzen und neu unterschreiben. Man musst in der ersten Zeit nicht persönlich erscheinen aber dann schon.
Der absolute Hammer ist aber sicherlich, den ständigen Wechsel der Autos. Die Gründe sind Vielfältig dafür. Einmal weil es ein Leasingrückläufer war, ein anderes mal weil sie nicht den passenden Wagen der Modellklasse haben und man dann einen andren so lange fahren soll, der aber dann auch wieder getauscht werden muss. Ein Drama kann ich euch sagen und es hat mich zum Teil schon sehr genervt. Ich denke ich hab im letzen Jahr bestimmt an die 20 verschiedene Autos aller Marken gefahren. Egal ob Audi, Ford, VW, Mercedes oder Renault.
Ok es hatte auch einen Vorteil, denn ich musste sie nie putzen bei der kurzen Laufzeit. Aber was natürlich ärgerlich ist bei den ständigen Tauschaktionen, ist das aus und einräumen. Kaum hat man wieder alle Dinge am Richtigen Platz, dann muss auch schon wieder alles raus.
Vielleicht noch ein paar Worte zu den Modellklasse. Hier kann man auch sein blaues Wunder erleben, denn bei Avis kann z.B. kein Auto bestellt werden nur einen Klasse und da sind in der Kombi Klasse sowohl ein VW Passat als auch ein Ford C-Max, welche aber zu den gleichen Kosten abgerechnet werden. Der Hammer. Wie oft hab ich mich über die aufgeregt. Grundverschiedenere Wagen gibt es wohl kaum, aber Avis ist der Meinung es sei die gleiche Modellklasse. Da kann ich nur lachen!
Aber auch bei Europcar ist dies nicht viel besser. Man fährt einen Passat und muss dann auf ne B Klasse wechseln, auch zum gleichen Geld….!!! Das kann man mit nem normalen Menschenverstand nicht finden.
Anscheinend muss der Autovermietungsmarkt boomen, denn sonst würden sie sich solch einen Umgang mit dem Kunden nicht erlauben können. Wenn man dann noch überlegt, was für die Autos bezahlt werden muss und welche Kosten für ein Unternehmen entstehen, dann muss man sich schon die Frage stellen, ob es hier nicht möglich sein kann dem Kunden wenigstens einen guten Service zu bieten.
Sicherlich könnte ich jetzt noch lange darüber philosophieren was mir in dem letzten Jahr alles passiert ist und es gäbe da noch viele Erlebnisse mit meinem Freunden der Autovermietung.
Vielleicht bin ich auch zu einfach zu sensibel oder hattet ihr auch schon negative Erfahrungen mit den Autovermietungen bei uns in Deutschland?
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22. September 2009 um 10:20 Uhr
Ja, das ist schon manchmal sehr nervig mit denen, wobei ich noch keine Wagen in Langzeitmiete hatte, sondern immer nur mal für ein paar Tage.
Bei vielen Stationen ist Kundenfreundlichkeit da ein Fremdwort aber das hat man auch in anderen Branchen.
Was mich eigentlich immer am meisten nervt ist, dass die immer erstmal so 400 Euro vom Konto abbuchen und auf der Kreditkarte buchen, warum das immer passiert habe ich nie wirklich verstanden.
22. September 2009 um 13:29 Uhr
Ich hatte mal vor Jahren eine Langzeitmiete aber diese lief immer mindestens 6 Monate und wurde erst dann nach meine Wünsche verlängert. Damals war dies bei Europcar aber es war auch schon vor rund 9 Jahren.
22. September 2009 um 19:29 Uhr
Bislang habe ich nur selten Leihwagen genutzt. Privat mal für einen Umzug (Sixt) und einmal brauchten wir einen Van (Enterprise Rent-A-Car) für ein Wochendausflug. Letzteres war sehr preiswert, aber man muss den Wagen auch dort zurückgeben, wo man ihn geliehen hat.
Ansonsten habe ich Erfahrungen mir Europcar und AVIS machen müssen, weil ich einen Versicherungschaden am PKW hatte. Dabei ist es mir egal, von welcher Firma der Wagen stammt. Nur einmal war hatte ich einen Schaden nach Geschäftsschluss und nur AVIS hat sich die Mühe gemacht mir einen Wagen zu besorgen, auch wenn ich 4 Stunden warten musste.
z.Z. habe ich auch einen Firmenwagen, doch ist dieser auch noch nicht Ausgeleifert und solange fahre ich einen Wagen von Europcar. Mal sehen wie lange ich auf die Auslieferung waren muss. Bei meinen Privatwagen ging es ja recht fix.
22. September 2009 um 21:09 Uhr
Ich kenne alle großen Autovermietungen, Hertz hattest Du vergessen. Da ich sonst immer Firmenkunde war und bin, kenne ich solcherlei wie die von Dir geschilderten Probleme nicht. Klar hat jedes Fahrzeug eine Kilometerbegrenzung (40.000 oder so), aber ich habe auch ein zwei Tage zuvor zugelassenes Fahrzeug erhalten. Als Firmenkunde musst Du auch bei keinem Autovermieter, außer für den Empfang des Fahrzeuges, unterschreiben, selbst bei einem Wechsel nicht. Und wenn ein Tausch nötig ist, dann wird der Wagen einem vor die Tür gestellt.
Und wenn das Fahrzeug länger benötigt wird, dann merken die das schon bzw. man verlängert dann eben telefonisch oder via Fax. Übrigens habe ich bei Europcar, wenn ich privat mietete schon oft eine Klasse drüber bekommen, obwohl ich manchmal garnicht wollte. Also statt Golf Mercedes B- (Automatik) oder sogar C-Klasse, einen Kombi …
24. September 2009 um 07:27 Uhr
Einerseits war es wohl nervig so oft in einem kurzen Zeitraum die Autos zu wechseln – dafür kann man jedoch auch die positive Seite sehen : Selten hat man die Möglichkeit so viele Modelle zu fahren und deren Vor- wie Nachteile kennenzulernen.
Egal ob es wieder Mietwagen oder später was eigenes wird : ich denke es ist jetzt genug Erfahrung vorhanden um zu wissen was man nicht mehr möchte oder welche Typen in die engere Wahl kommen.