Problem Algenblüte und trübes Wasser

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Heute muss ich mal über die in der letzten Zeit entstandenen Problem meines Aquarium berichten (Auch wenns keinen Interessiert;-)) Alles fing damit an, das meine Wasser immer trüber und undurchsichtiger wurde. Aber was war los?

Ich habe natürlich zuerst alle nur erdenklichen Werte geprüft um festzustellen, ob sich an den Wasserwerten etwas getan hat. Aber alles war in Ordnung. Alle Werte im grünen Bereich. Was aber dann?

Man freut sich am Anfang über das neu eingerichtete Aquarium und dann auf einmal fangen die Probleme an.

Nach langer Recherge in einschlägigen Foren und Portalen, kam ich dann schließlich zu dem Entschluss, dass ich eine Algenblüte habe. Bisher dachte ich aber immer Algenblüte gibt es nur in offenen Gewässern und nicht in Aquarien, aber dem ist nicht so.

Was ist denn eigentlich eine Algenblüte?algen

Meist wird Sie hervorgerufen durch zu viel Fütterung und oder Überbesetzung des Beckens und damit mit einem verbundenen zu hohen Phosphatwert. Das kann auch durch Überdüngung der Fall sein. Muss aber natürlich nicht der alleinige Auslöser sein.

Aber an was lag es denn bei mir. Ich bin mir eigentlich noch gar nicht sicher vielleicht habe ich auch etwas zu viel gedüngt, den Wasserwerten nach aber nicht. Auch den regelmäßigen Wasserwechsel, bei mir alle 2 Wochen ca 40%, habe ich durchgeführt.

Bei den letzten Wasserwechseln habe ich sogar eine Verschlimmerung der Blüte festgestellt. Was mir im Nachhinein auch klar geworden ist, der Wasserwechsel führt den Algen noch mehr Nährstoffe zu womit Sie sich besser entfalten können.

Aber was kann man dagegen tun? Wie schafft man Abhilfe, oder zumindest eine Besserung?

Als erstes sollte man einige Zeit keinen Wasserwechsel mehr durchführen. Auch die Fütterung der Fische sollte nur sehr sparsam von statten gehen. Ich würde Sie maximal jeden zweiten Tag füttern. Davon stirbt kein Fisch an Hungersnot. Die können gut und gerne auch mal eine Woche ohne Futter auskommen.

Des weiteren gibt es natürlich im Fachhandel jede Menge chemische Zusätze für die Bekämpfung der Algen. Diesen Weg würde ich allerdings erst gehen wenn nichts anderes mehr hilft.

Auch, man glaubt es kaum, eine Hand voll lebende Wasserflöhe sollen helfen, die den Algen an den Leib gehen. Hier ist mir aber das Risiko einer Einschleppung von Krankheiten zu riskant.

Wenn in Ihrem Becken keine Pfanzen oder nur wenig Pflanzen drin sind, gibt es auch die Möglichkeit des Becken über längere Zeit komplett abzudecken und zu verdunkeln.

Die aber wohl Beste und schnellste Möglichkeit das Wasser wieder klar zu bekommen ist der Einsatz eines UV Wasserklärers. Er wird in den Auslass des Aussenfilters eingebracht und das Wasser läuft somit durch das UV Licht hindurch, wo die Algen abgetötet werden. Nach 2 Tage sollte dann schon eine Besserung vorliegen. Bei mir war es zumindest so. Ein wirklich Klasse Ergebnis. Man kann sich kaum vorstellen wie klar mein Wasser jetzt wieder ist. Sieht gar nicht mehr Natürlich aus ;-)

Ich hoffe ich konnte mit meinem Artikel allen helfen, die auf der Suche nach einer Lösung Ihrer Algenblüte sind.

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Autor: Andy

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3 Kommentare

  1. Das erinnert mich an etwas, das ich neulich im Fernsehen gesehen habe. Bei vielen Kläranlagen sind auch UV-Lampen im Einsatz.

    Für Afrika gibt es auch ein Projekt, bei dem durchsichtige Plastikflaschen an die Bevölkerung in Regionen mit Trinkwassermangel verteilt werden. Das “schmutzige” Wasser in die Flasche füllen, verschließen und die Flasche in die Sonne legen (ich weiß nicht mehr, wie lange). Jedenfalls soll das Wasser durch die UV-Strahlung keimfrei werden.

  2. Interessant, von der Seite ahb ich es noch gar nicht betrachtet. Aber es ist wirklich sher gut auch Krankehiten der Fische in den Griff zu bekommen, da die Keime getötet werden.

  3. Ich habe die Erfahrung gemacht, und ich betreibe die Aquaristik jetzt seit knapp 10 Jahren, dass das beste Mittel gege Algen, wie Du es auch angesprochen hast, die Verringerung der Lichtbestrahlung und das füttern ist.

    Von der chemischen Keule halte ich ebenfalls nichts, vor allem weil sie nur die Symptome bekämpft und wenn man nichts an der Wurzel des Übels ändert, in ein paar Wochen wieder Algen hat, dann wieder die chemische Keule auspacken muss, etc…

    Man darf aber auch nicht vergessen, dass Algen zu einem gewissen Teil auch natürlich sind. Es ist also nicht schlimm, wenn man ein paar Algen im Aquarium hat. Im Gegenteil, viele Fische, z.B. Black Mollys und einige Welsarten, leben davon, diese regelrecht abzulutschen und so Nährstoffe abzugreifen.

    Es ist wie immer: schlimm wird es nur, wenn es zu viel wird.

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