Virenwarndienst per Email – Achtung nur Abzocke – Was Tun?

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Es klingt völlig korrekt und ist es doch nicht. Denn wer kennst es nicht. Täglich flattern unzählige Emails mit den verschiendensten Betreffzeilen und Absendern in den Emailaccount, aber oft heißt es Vorsicht. Denn derzeit sind mal wieder Betrüger und besser gesagt Abo-Fallen unterwegs, die auch mich bereits schon angeschrieben haben. Getarnt als Virenwarndienst verschönern sie die Emails.

Der Absender der Emails ist meistens “Virenwarndienst oder Virenwarndienst@Virenwarnung-runterladen.info” und dann heißt es Vorsicht, denn hinter dem Dienst versteckt sich einen Abofalle, die natürlich mit ordentlich Gebühr hinterlegt ist. Um genau zu sein mit 8 Euro pro Monat und das mit einer Vertraglaufzeit von 24 Monaten, ergibt dann eine Summe von 192 Euro. Bezahlbar meist im Vorraus!

Aber was ist denn der Grund bzw. der Inhalt der Mail. Getarnt ist die Email durch eine Warnung vor Viren und Trojaner und man wird dann aufgefordert einen aktuellen Virenschutz via Download zu besorgen. Der Link zu dem Download ist natürlich auch schon mit angegeben und man kommt dann auf eine Seite welche der “First Level Communication Ltd” gehört. Dort soll man sich zuerst anmelden um in den Genuss des “Kostenlosen” Download der Anti-Virensoftware zu kommen. Unter dem Link “http://antivir.lad-runter.org/download/antivir.html” kommt man direkt zu der Abzockerseite.

Leider verbergen sich die Kosten wie immer Versteckt in den AGB´s. Eine absolute Frechheit die mir selber bisher auch schon einmal passiert ist. Bei mir war es damals einen andere Firma die aber mehr oder weniger die gleiche Masche benutzte.

Aber was kann man dagegen tun wenn es dann schon passiert ist?

Ich hatte mich damals bei meinem Rechtsanwalt erkundigt was ich denn tun soll und die Aussage war eindeutig. Einfach nicht Zahlen und das egal was sie alles androhen. Dies kann aber nicht als grundsätzlich geltend angewandt werden und jeder muss dies in seinem Fall extra prüfen. Die soll auch keine juristische Beratung darstellen ;-) möchte schließlich nicht Schuld sein.

Werbung per Email ist und bleibt Verboten und wird als Spam deklariert. Ob hier die spezielle Firma First Level Communication Ltd durchkommt bleibt fraglich.

Ich persönlich bin seit damals sehr vorsichtig geworden wenn es heißt ich müsse mich zuerst anmelden um etwaige kostenlose Programm oder Informationen zu bekommen. Immer zuvor das Kleingedruckte lesen und vor allem die Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Was hattet ihr bisher für Erfahungen mit Email-Spam oder Abzockerseiten? Würde mich über eure Berichte freuen um diesen Machenschaften das Handwerk zu legen.

6 Kommentare

  1. Ich muss sagen ich bin von so Email Spam bis jetzt verschont geblieben. Ich habe halt auch einen guten Mailfilter :-D .
    Aber man muss schon vorsichtig sein und die Tricks werden immer raffinierter. Man muss wirklich genau hinschauen, damit man nicht in so einer Kostenfalle tappt.

  2. So ein Mist würde ich immer ungeöffnet löschen. Wer ein ordentlichen Virenschutz schon drauf hat der hat schon so weit alles richtig gemacht.

  3. Wenn für etwas per E-Mail Werbung gemacht wird, kaufe ich es nicht.

    Egal ob Dienstleistung oder Waren angeboten werden. Solange man mit Spam Geld verdienen kann, wird es nicht besser werden.

    Einfach alles löschen. Ungelesen! Wichtige E-Mail werden heutzutage eh mit Anrufen und SMS bestätigt “Hast du die E-Mail mit … bekommen” – Dem Spam und den Gegenmaßnahmen sei dank. :-(

  4. also mit spam, die Ignoriere ich eh, die landen eh sofort in den Müll… ich lese nicht eine Zeile . Wenn sich der Spamaufkommen erhörht, dann wechsel ich diese einfach und lösche die alte, Auf meinen Privaten mailadressen ist noch nie seid 2001 eine einzige Spammail gelandet ..
    Sohnemann ist mal auf einer Abzockeseite gelandet, wusste das aber nicht und irgendwann kammen komische Mails und Rechnungen, wir haben diese einfach ignoriert, und nach ca 1, 5 Jahren, haben sie aufgehört uns was zuzusenden. Wir selber, geben nie unsere Adresse an , wenn wir nichts Reales bestellen würden. Und wenn ich eine Software brauche, kaufe ich diese im Laden.

  5. ich bin immer wieder erstaunt wieviele leute auf sowas reinfallen. ehrlich…ich versteh es nicht.

  6. Ich bin mal auf lebenstest.de reingefallen, da finden sich die Kosten auch nur in den AGB. Zum Glück hatte ich mich mit vollkommen falschen Daten angemeldet. Eine weitere, berüchtigte Abofalle ist genealogie.de. Wer aus Versehen auf eine solche Betrügerfirma reingefallen ist, sollte wie folgt vorgehen:

    - alle Mahnschreiben, auch wenn sie noch so drohend klingen, unbeantwortet lassen.
    - wenn ein gerichtlicher Mahnbescheid – und erst dann!! – in’s Haus geflattert kommt, so schnell wie möglich ankreuzen “ich stimme nicht zu” o.ä. (am Ende des Mahnbescheides) und zum Gericht zurückschicken. Dann ist Ruhe – für immer.

    Grund: die Betrüger wissen, dass es nicht statthaft ist, die Kosten in den AGB zu verstecken. Und weil sie damit bei einem Prozess nicht durchkommen würden, lassen sie es auf keinen ankommen (weil sie den verlieren würden). In der Tat wurde bis heute kein Prozess von einer solchen Abzockerfirma angestrengt. Man darf nur keine angst bekommen und muss ganz ruhig den gerichtlichen Mahnbescheid abwarten.

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