Morgen am 9. November jährt sich der Mauerfall zum 20igsten Male. Ich denke das ist doch ein Artikel wert. Auch wenn ich den Mauerfall nicht bewusst miterlebt habe, war damals erst 1 Jahr alt, beschäftigt mich dieses Thema doch sehr. Ich kann also nicht aus eigenen Erfahrungen oder so schreiben.
Ich kann nur beschreiben, wie ich das 20igste Jubiläum erleben. Aber vielleicht möchte auch der eine oder andere einen Kommentar ergänzen, wir ihr den Mauerfall aus eurer Sicht damals erlebt hat.
Vom 8. bis zum 10.September fand im Berliner Berghain das C3 Festival statt. Ausgeschrieben heißt das: Club Contemporary Classical Festival. An drei Tagen sind neun verschiedene Künstler oder Gruppen aufgetreten, die eine ganz eigene Vorstellunge von moderner klassischer Musik haben.
Dass diese Musik nicht nur von der Clubkultur (sehr viele elektronische Musikelemente) beeinflusst ist sondern oftmals Sequenzen und Zitate aus der Alltagskultur verarbeitet (wie zum Beispiel Zitate der Queen und Ausschnitte aus Aerobic-Videos), zeigt sich zum Beispiel ganz gut an folgendem Video, welches ein Zusammenschnitt diverser Künstler ist. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie der eine oder andere von Euch weiß, vor allem natürlich meine geliebten Stammleser, dass meine Frau aus dem schönen Frankenland kommt. Genauer gesagt aus Hallstadt, das quasi fast mit Bamberg zusammen gebaut ist. Ok nicht fast, denn der Hafen, die große Einkaufsmeile, grenzt direkt daran an. Durch diesen Umstand fahren wir natürlich auch öfters auf einen Besuch dort hin. Und ich muss sagen, dass ich in der Zwischenzeit dieses Fleckchen von Deutschland zu schätzen gelernt habe. Und sowas gibt ein Schwabe nicht gerne zu
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Am Wochenende habe ich es nun endlich geschafft das 2008 erschienene Buch “unterwegs verloren” von Ruth Klüger zu lesen.
Es ist autobiographisch und eine Art Fortsetzung ihres Bestsellers “weiter leben”. In jenem ersten Buch verarbeitet sie ihre Kindheit in Wien, die bedrückende Umgebung für ein jüdisches Kind, dass im Wien der Nazizeit kaum etwas darf. Dann ihre Zeit im KZ, bei der Zwangsarbeit und schließlich die Flucht. “weiter leben” endet mit den ersten Erfahrungen und dem neuen Leben, dass die zu der Zeit 16-Jährige mit ihrer Mutter in den USA beginnen möchte.
Bereits am Ende dieses Buches klingt an, dass es für Ruth Klüger sehr beschwerlich weiter gehen sollte. Sie berichtet, wie sie dafür zurechtgewiesen wird, dass sie mit der unverhüllten Lagernummer auf dem Arm umherläuft. Dass man ihr vorwirft (zum Teil selbst Juden), sich zum Moralapostel aufzuschwingen und Ähnliches mehr wofür sich beim Leser ein beständiges Kopfschütteln einstellt. Es ist nach der Flucht nicht alles gut und ein Happy End erwartet die Überlebenden. Den ganzen Beitrag lesen »
Zwei Filme und ein kleiner Vergleich:

“Arsen und Spitzenhäubchen” (Originaltitel: Arsenic and Old Lace) und “Mein Freund Harvey” (Originaltitel: Harvey). Es war wohl ein Zufall, dass ich diese zwei Filme in einem kurzen Abstand hintereinander gesehen habe. Und doch war gleich die Verbindung geschaffen. Sie sind nicht nur beide schwarz-weiß, nein, sie sind auch noch beide unglaublich gut ![]()
Ja, der war wirklich schlecht…Bleiben wir also bei der Sache:
Beide Filme sind sich in manchen Punkten sehr ähnlich. Zum einen sind es beides Theaterstücke, die den Verfilmungen zur Vorlage dienten (bzw. Broadwayproduktionen). Das theatrale Moment der Vorlage ist im Aufbau der Szene und in den Dialogen stark spürbar.
Zum anderen kreisen beide Filme in gewisser Weise um die Frage nach dem Wahnsinn, dem Verrücktsein und dem, was man als “normal” betrachten kann. Den ganzen Beitrag lesen »
In der Reihe “Kunst im Netz” möchte ich verschiedene Seiten vorstellen, die einen guten Zugriff auf Kunst bieten. In Zeitschriften und Zeitungen, Feuilletons und sonstwo, wird viel über Kunst geschrieben. Und auch im Netz herrscht in den entsprechenden Onlineversionen der Zeitungen kein Mangel an Input. Allerdins gewähren nicht alle Seiten gleichermaßen einen sinnvollen Zugang zu Kunst. Das Medium Internet bietet an sich viele verschiedene Möglichkeiten näher als das bloße geschriebene Wort an Künstler und ihre Werke heranzukommen…
Heute möchte ich kurz die Internetpräsenz der Camera Austria vorstellen.
Zunächst aber ein paar Infos zur Printversion: Die Zeitschrift widmet sich der Fotografie und wurde 1980 von dem Fotografen Manfred Willmann in Graz gegründet. Seither sind etwa 60 Ausgaben zustande gekommen. Im Druck ist die Camera Austria sehr angenehm, übersichtlich, mit einem klaren Konzept. Unter der Kategorie “Forum” bietet die Camera Austria zudem in jeder Ausgabe einem jungen Künstler die Chance sich vorzustellen und erfüllt damit eine sehr wichtige fördernde und soziale Funktion. Den ganzen Beitrag lesen »
In der Reihe “Kunst im Netz” möchte ich verschiedene Seiten vorstellen, die einen guten Zugriff auf Kunst bieten. In Zeitschriften und Zeitungen, Feuilletons und sonstwo, wird viel über Kunst geschrieben. Und auch im Netz herrscht in den entsprechenden Onlineversionen der Zeitungen kein Mangel an Input. Allerdins gewähren nicht alle Seiten gleichermaßen einen sinnvollen Zugang zu Kunst. Das Medium Internet bietet an sich viele verschiedene Möglichkeiten näher als das bloße geschriebene Wort an Künstler und ihre Werke heranzukommen…
Multimediale Vermittlung
Letztes Jahr ist die österreichische Seite castyourart.com gestartet. Auf ihr werden mehrere diverse aktuelle Künstler mit ihren Arbeiten präsentiert. Alle paar Tage wird ein anderes Projekt oder eine Ausstellung vorgestellt. Den ganzen Beitrag lesen »
Auf der Suche nach der gewonnenen Zeit
Letze Woche habe ich mir die Zeit genommen ein Buch zu lesen, das dem Titel nach mein Leben erleichtern sollte und damit widerum Zeit einsparen würde – so zunächst jedenfalls mein Gedanke dabei. Von Natur aus ein Zeitschludrian, bin ich immer auf der Suche nach der richtigen Taktik, um das notwendige Übel ganz unüblich in Freude verwandeln zu können (wenn ich soweit bin sage ich bescheid!), um mehr Zeit für die eigentlich interessanten Dinge zu haben. Das klingt erst einmal sehr logisch: Zeit investieren um Zeit zu sparen. Wär auch der eine oder andere BWLer mit einverstanden…