geht das? Ja sowas geht. Bienen zum Beispiel ganz nah vor die Linse zu bekommen ist nicht so einfach. Meist fühlt sich das Insekt belästigt und schwirrt davon.
Um nun die Bienen von der Ferne aus zu fotografieren und trotzdem ein Naherlebnis zu vermitteln geht man in den Telebereich und vergrößert das Motiv maximal.
Ein Bildstabilisator hilft ungemein. Aber auch eine ruhige Hand ist von Vorteil. Besser natürlich man nimmt ein Stativ. Aber nicht immer ist die fokussierte Blume auch erste Wahl bei den Bienen.
Bild 1 zeigt das original:
Entfernung ca. 60 cm. Objektiv Nikkor 18-105 mm.
Bild 2 zeigt die geschnittene Version und leicht Sättigungsoptimierte Pollenstengel

Wer also in Zukunft ungern auf Tuchfühlung mit den bewehrten Insekten gehen will, kann durchaus auch von weitem sehr passable Ergebnisse erzielen.
-Michael D.
No related posts.


14. Mai 2009 um 21:01 Uhr
Das sind ja wirklich Klasse Bilder. Hut ab.
Wenn ich es nur so hinbekommen würde, aber gut das wir Dich haben, da kann ich noch viel lernen.
Und Abstand zu den Insekten haben ist wirklich nicht schlecht. Hab nämlich eh ne Allergie;-)
14. Mai 2009 um 21:45 Uhr
Das ist toll. Dazu muss dann allerdings auch wirklich etwas in der Kamera stecken, damit man das auch aus der Entfernung so scharf darstellen kann.
14. Mai 2009 um 22:21 Uhr
Wirklich tolle Bilder.
Bienen sind aber einfach auch sehr schöne “Flattermänner”.
14. Mai 2009 um 23:16 Uhr
Coole Bilder! supermacro ist der Hammer! allerdings nur anwendbar bei “stillleben”, oder mit ner menge glück
Was für ne Kammera, wenn man fragen darf?
15. Mai 2009 um 10:12 Uhr
Die Kamera war eine Nikon D90 mit dem AF-S DX Nikkor 18-105 mm Objektiv. Entfernung zur Biene ca. 60 cm. Bildstabilisator aktiviert. Autofokus aktiviert.
Biene war so freundlich auch mal still zu sitzen
15. Mai 2009 um 12:33 Uhr
Schöne Aufnahme!
.
.
Ab und an zweckentfremde ich mein Tele auch für Makros
Meine nächste Anschaffung wird aber definitiv eine Makro-Festbrennweite um die 100mm sein. Dann geht es richtig gut und detailliert
Pingback: Makroaufnahmen - Spinne, Fliege und Raupen :: Majeres.de
24. Mai 2009 um 18:27 Uhr
Das probiere ich auch mal. Mal sehen, ob ich eine Biene finde. Ich gleich mal in den Garten. Danke für den Tipp!
27. Juli 2009 um 18:12 Uhr
Was für tolle Bilder!.. Eine Kunst für sich, auch die Nachbearbeitung. Chapeau! Modelle bzw. Bienen hätte ich genug- zwei ganze Völker habe ich seit letzter Woche in meiner Obhut als Jungimkerin. Mit der 7 Jahre alten Digitalkamera komme ich allerdings auch mit Nachbearbeitung nicht weit.. Solang es mir nicht gelingt, selbst solche Fotos zu machen labe ich mich an Aufnahmen wie Ihren. Vielen Dank!
9. Januar 2010 um 20:02 Uhr
Es ist wirklich nicht leicht, solche Fotos zu machen. Wirklich Klasse gemacht und sehenswert. Ein Tipp für Larissa: Besorge dir doch ein Stativ und versuche es damit. Wenn mehrere Bienen am Ausflugloch sind, dann ist die Chance größer, eine “Scharf” zu erwischen.