Die Geschichte der Zeit

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Die Zeit und Ihre Geschichte – In der Antike

Bereits 5 Jahrtausende vor der abendländischen Zeitrechung begannen Ägyptische Gelehrte sich ausgiebig mit der Zeit zu beschäftigen. Sie entwarfen als erste einen Kalender. Grundlage hierfür waren die Astronomie bzw. Himmelskunde. Bis ungefähr 1200 vor Christi beobachteten die Gelehrten die Bewegung der Sonne und teilten diese in Tierkreiszeichen ein. Somit war der erste Sonne-Mond-Kalender geboren. Dies wurde damals in einem Urnendeckel bei den Ausgrabungen von Troja entdeckt. In den weiteren Jahren vor Christus gewannen die Gelehrten eine immer größer werdende Sicherheit in der Bestimmung der Himmelkörper und Bewegungen. Eine besondere Rolle am  Himmel spielte von jeher die Sonne. Von daher nimmt es nicht Wunder, daß der Sonnenschatten das vermutlich erste Artefakt des Menschen war, mit dessen Hilfe sie das Phänomen Zeit zu erforschen begannen. Der Sonnenschatten in Form von Körper- oder Gebäude-, später dann von Obelisken- oder Stabschatten wurde im Laufe der Zeit mit wachsendem Interesse beobachtet. Weiterer Schritt für die spätere Entwicklung war die Erfindung von den Maßeinheiten Fuß oder Schuh, das auch als maß für den wandernden Schatten herangezogen wurde. So waren also die ersten Sonnenuhren erfunden, wenn auch noch nicht sehr genau, da die geografische Breite noch nicht beachtet wurde, was sich aber im 3. Jahrhundert vor Christus änderte. Die Erfindung der Sonnenuhr wurde den Babyloniern zugeschrieben, worüber es aber heute auch sehr viele Berichte über die Erfindung von den Ägyptern gibt.  Die Sonnenuhr verbreitete sich somit schnell über das römische Reich. Etwas später wurde erneut von den Griechen eine zweite Methode die Zeit zu messen entdeckt. Die Wasseruhr. Als enormen Vorteil wurde die Wetter- und Tageslichtunabhänigkeit herausgestellt, da Sie in einem geschlossenen Behälter untergebracht war. Erst später wurden die Vorteile beider Zeitmessgeräte vereint. Um das Jahr Null (Was es eigentlich so nicht gibt) wurden die ersten tragbaren Sonnenuhren in Rom gesichtet.

Die Uhr und Ihre Geschichte – Im Mittelalter

Im Mittelalter wurde zunächst die weitere Entwicklung der Zeit von religiöser Seite aus geprägt, die vor allem von Klöstern ausging, da diese aufgrund ihrer starken Disziplin eine gut durchdachte “zeitliche Haushaltspolitik” benötigten. Die Klöster hatten ihr eigenes Zeitsystem, die sogenannten Kolonialstunden, welche die Zeiten für das Chorgebet regelten. Die Weiterentwicklung der Wasseruhr wurde vom 7- bis 14 Jahrhundert nach Christus immer mehr vorrangetrieben und perfektioniert. Zwischenzeitlich gab es auch noch die Erfindung der Kerzenuhr, wo eine Kerze genau 4 Stunden brannte und somit jeden Tag 6 Kerzen verwendet wurden. Die wirklich wichtigen Erfindungen kamen, aber erst nach der Jahrtausendwende. Bis heute kann nicht genau nachvollzogen werden, wann die mechanische Uhr erfunden wurden, man geht davon aus so zwischen dem 13 und 14 Jahrhundert. Währenddessen ging die Ära der Wasseruhr langsam aber beständig ihrem Ende zu.1292 wird in Sens erstmalig eine  Räderuhr erwähnt. Die mechanische Uhr bekam aber auch in dieser Zeit Konkurrenz von der Sand und Stundenuhr, was aber nicht wirklich bedeutend war. Sie setzte Ihren Siegeszug und ihren Boom weiterhin fort, so dass Ende des 14 Jahrhunderts bereits alle großen Städte mit mechanischen Uhren ausgestattet waren. Die Uhr galt damals als Zeichen des Reichtums und der Mach und war somit ein Aushängeschild der Stadt.

Die Uhr und Ihre Geschichte – In der Neuzeit

Das Uhrmacherhandwerk entstand den etablierten Berufen des Kanonengießers und des Schlossers. Handwerker, die Uhren herstellen konnten, waren im Mittelalter Reisende, die von Stadt zu Stadt zogen und Aufträge übernahmen. Diese Experten stammten vielfach aus Deutschland, von wo aus sie Frankreich, die Niederlande, Italien und England bereisten. Mit der steigenden Nachfrage nach Uhren kombinierten die Fachleute das Wissen der Kanonengießer und Schlosser mit den Fertigkeiten von Goldschmieden, Silberschmieden und Kupferstechern. So entstanden die heutigen Uhrenmacher, die aber bereits sehr stark abgenommen haben, da die Uhr für viele ein Wegwerfartikel ist. In den weiteren Jahren würden dann sehr schnell weitere Errungenschaften erforscht, wie z.B. Bronze und Messing, womit die Uhr immer mehr zum Modegegenstand wurde. Ich hoffe ihr könnt euch jetzt ein grobes Bild machen, wie die Zeit entstanden ist.

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6 Kommentare

  1. Is ja nicht so ganz mein Thema, die Vergangenheit. Aber fand ich ganz interessant den Artikel. Hab sogar was dazugelernt (die vier Kerzen). Schön ausgearbeitet der Artikel !

  2. Uii, das hast du aber echt interessant uns schön beschrieben. Hat Nilchen auch wieder was dazu gelernt. :good: Die Ägyptischen Sonnenuhren durfte ich voriges Jahr bewundern.
    Hihi, ich hatte heute auch einen antiken Einfall. Im Gegenteil zu dir ist er aber sinnlos. Die Hitze!!!

  3. @Rio: Danel für´s Kompliment und glaube mir geschrieben habe ich Ihn da war es noch Kühler ;-)
    @Nila: Auch los raus mit der Sprache, was für nen Einfall meinst du denn? Möchte ich jetzt schon genauer Wissen ;-)

  4. @ Andy: Da sagste was. Ich hab bei dieser Hitze echt schwierigkeiten, einigermaßen kreative Texte zu verfassen. Meine Güte, die Hitze schlägt voll aufs Brain.

    Aber nochmal zur Zeit, glaube, es gab sogar damals mal eine Sonnenuhr als Gimmick in nem Yps Heft.

  5. @Rio: Dein Text ist doch gut !!! Und ja die Hitze macht mir auch zu schaffen, vor allem noch mit der blöden Erkältung und jetzt muss ich wieder raus in die Hitze, ab zum Kunden. Zu dem Heft kann ich leider nichts sagen ;-)

  6. Ich könnte jetzt sagen, schöner Artikel (ist es ja auch)= … aber ich klaue da mal die Worte vom Stefan Raab … Wir/Ich hab doch keine Zeit … ;)

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