Kunst im Netz – Teil 1: “cast your art” und das Kunstmagazin “art”

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In der Reihe “Kunst im Netz” möchte ich verschiedene Seiten vorstellen, die einen guten Zugriff auf Kunst bieten. In Zeitschriften und Zeitungen, Feuilletons und sonstwo, wird viel über Kunst geschrieben. Und auch im Netz herrscht in den entsprechenden Onlineversionen der Zeitungen kein Mangel an Input. Allerdins gewähren nicht alle Seiten gleichermaßen einen sinnvollen Zugang zu Kunst. Das Medium Internet bietet an sich viele verschiedene Möglichkeiten näher als das bloße geschriebene Wort an Künstler und ihre Werke heranzukommen…

Multimediale Vermittlung

Letztes Jahr ist die österreichische Seite castyourart.com gestartet. Auf ihr werden mehrere diverse aktuelle Künstler mit ihren Arbeiten präsentiert. Alle paar Tage wird ein anderes Projekt oder eine Ausstellung vorgestellt.

Das schöne ist, dass castyourart sehr viele Video- und Audiobeiträge hat (und eben nicht immer nur was zu lesen ist). Denn auch wenn in dem einen oder anderen Kunstmagazin Bilder enthalten sind, ist der Eindruck doch nicht so differenziert wie durch das Hinzufügen weiterer Medien. Und selbstredend brauchen Beiträge über Klangcollagen oder Ähnliches eine auditive Repräsentationsmöglichkeit.

Bei castyourart ist das möglich und der Besuch der Seite recht kurzweilig. Durch die blogartige Gestaltung der Seite sind die Beiträge kurz und übersichtlich gehalten. Wer will kann sich das ganze auch noch als Podcast oder RSS-Feed abonnieren – ganz auf der höhe der Zeit die Ösis

Die Zwillinge Online und Print

Viel etablierter und bekannter ist das Kunstmagazin “art“. Es hat immer die neusten Ausstellungen und Kunstprojekte verzeichnet und besticht durch seine Bildfülle. Zu jedem Artikel gibt es eine Bilderreihe, die man öffnen und sich in relativ großem Format zu Gemüte führen kann. Die Artikel haben meist eine angenehme Länge und sind immer auch für Laien interessant!

Allerdings könnte die Onlineausgabe sich schon stärker von ihrem Zwilling, der Printversion, unterscheiden. Das art-magazin nutzt das Internet leider nicht so wie es könnte! Es ist zwar in seinem monatlichen Umfang (im Moment noch) reichhaltiger als castyourart.com, allerdings in seiner Anschaulichkeit weit hinter diesem zurück geblieben.

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