Bike Wochenende im Montafon

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Ich habe in dem einen oder anderen Beitrag schon öfters mal kurz erwähnt, dass ich viel Rad fahre. Radfahren ist ein sehr großes Hobby von mir.

Anfang letzter Woche hat mich ein Radkumpel angerufen, ob ich nicht übers Wochenende ins Montafon zum Radfahren mitkommen möchte. Ich schaute schnell in den Kalender und stellte fest, dass dies noch das einzig freie Wochenende in den nächsten vier Wochen war. Somit habe ich gleich zusagen können.

Laut der Planung wollten wir am Samstag mit den Rennräder die Silvretta-Hochalpenstraße (Bieler Höhe) und den Arlbergpass fahren. Am Sonntag wollten wir die Pässe Damüls und Hochtanbergpass bezwingen.

Ein Tag vor der Abreise stand der Ausflug ins Montafon nochmals richtig auf der Kippe. Das Wetter sollte laut dem Wetterbericht richtig schlecht werden. Wir haben dann am Donnerstag um 22 Uhr noch eine Krisensitzung einberufen, wo dann letztendlich beschlossen wurde dass wir (drei Kumpels und ich) fahren.

Der Haken war allerdings, dass die anderen statt dem Rennrad jetzt das Mountainbike nehmen wollten. Ich selbst besitze kein Mountainbike und bin auch noch nie mit einem gefahren. Einer hatte zum Glück noch eine Älteres rumstehen und somit war das erste Problem gelöst.

Freitag

Gegen Abend fuhren wir mit einem VW-Bus mit den 4 Rädern ins Montafon. Als wir angekommen sind, haben wir noch etwas gegessen und uns anschließend schlafen gelegt. Wetter sah zu diesem Zeitpunkt richtig übel aus. Wir wollten ja richtig viele Berge fahren um uns für verschiedene Veranstaltungen in Form zu bringen. Mein großes Ziel dieses Jahr ist der Ötztaler Radmarathon.

Samstag

Morgens um halb 8 aufgestanden und aus dem Fenster geschaut. Gott sei Dank hat es aufgehört zu regnen. Um halb 10 sind wir dann Richtung Gaschrun gefahren. Von dort an ging es dann ca. 1500hm einen steilen Schotterweg hinauf. Unsere Tachos zeigten Steigungen von bis zu 30% an. Ich als totaler Anfänger auf dem Mountainbike hatte richtig große Probleme mein Vorderrad auf dem Boden zu halten. An einigen Stellen ist mir dies nicht gelungen und ich musste meine drei Mitfahrer ziehen lassen.

Oben angekommen auf 2150m hat es dann angefangen leicht zu schneien. Doch das war noch nicht alles. Auch der Weg endete dort und ging in einen Trampelpfad über. Wir mussten also unsere Räder tragen und schieben. Auf der Karte sah das nicht so aus ;) Insgesamt mussten wir fast 3h Stunden lang laufen.

Als wir dann wieder auf einen Weg kamen hatte ich das nächste Problem. Es ging 25% den Hang hinab. Davor bin ich noch nie mit einem Mountainbike den Berg hinunter gefahren und hatte somit einige Schwierigkeiten. Die anderen mussten ganz schön lange warten bis ich endlich unten ankam. Zu allem kam auch noch ein Plattfuß dazu. Mit einem lauten Knall war plötzlich die ganz Luft aus dem Vorderrad. Ich konnte gerade noch so anhalten ohne zu stürzen.

Abends dann nochmals richtig gut gegessen den am Sonntag stand ja auch noch eine weitere Bike-Tour an.

Sonntag

Morgens sind wir wieder um halb 8 aufgestanden. Diesmal schüttete es aber wie aus Eimern. Doch wir sollten auch diesmal Glück haben und es hat pünktlich um halb 10 aufgehört. Diesmal sind wir von Tschagguns hoch zur Lindauer Hütte gefahren. Das waren so rund 1100hm am Stück. Ich war mit dem Mountainbike jetzt schon vertrauter und konnte gut mit den anderen mithalten, teilweise sogar davon fahren. Oben angekommen haben wir uns erst einmal mit einem deftigen Mittagessen gestärkt. Anschließend ging es den gleichen Weg wieder zurück. Auch auf der Abfahrt hatte ich jetzt weniger Probleme wie am Tag zuvor.

Am Abend ging es dann auf die Heimreise.

7 Kommentare

  1. Krasse Tour, weißt du wieviele km ihr insg. gefahren seid? Wir haben hier zwar auch krasse Höhenunterschiede aber soviel dann doch nicht ;-)

    Gruß,
    Jens

  2. Ein tolles Wochenende. Da kann man nur neidisch sein. Eine schöne Radtour! – Aber auch verdammt anstrengend ;)

  3. @ Jens

    Insgesamt waren es gar nicht viel km. Bin vom Rennrad her viel mehr gewöhnt. Auf dem Mountainbike ist es um einiges anstrengender und man kommt auch langsamer vorran. Am Samstag waren es knapp über 60km (+3h Fußmarsch ;) ) und am Sonntag 35km

    @Hannes
    Die Anstiege waren schon recht anstrengend, insgesamt aber dennoch gut machbar, da ich dieses Jahr auch schon viel trainiert habe.

  4. puh beim Anblick und dannGedanklich tunmir schon die Waden weh ….. seid ich in der Schweiz lebe, bin ich noch keineinziges mal Rad gefahren, dabei war ich in HH täglich mit dem Rad unterwegs, aber, hier ? ….
    Tolle Bilder , war bestimmt herlich oder ?
    Liebe Grüsse Steffi

  5. @ Steffi

    Ja war toll, obwohl das Wetter nicht ganz so mit gespielt hat.

  6. Pingback: Radurlaub: Reise nach Andermatt - Mit dem Fahrrad unterwegs - Andy, Touren, Wetter, Sonntag, Andermatt, Radtourenplaner - LiLu24 Blog

  7. Na, mal ganz ehrlich. Ich fand es recht leichtsinnig wenn man noch nie auf dem MTB gesessen hat in die Alpen zu fahren und dazu noch schlechtes Wetter und sogar Schnee hat…
    Es war leichtsinnig auch von deinen Freunden ….

    Aber Gott sei dank ist ja nichts passiert ….

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