Sicherheitskonzepte – Security Concept – Teil 1

 

Durch meine Berufliche Tätigkeit komme ich Tag für Tag mit diesen Schlagwörter in Verbindung, aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Was bedeutet es für mein Unternehmen, für meinen Zweck? Für was sind Sie denn gut? Was gibt es für Beispiele? Ist es überhaupt ein Wachstumsmarkt?

Wie kann ich mein Risiko einschätzen? Nutzen Kostenanalyse überhaupt möglich?

Ist ein Mehrwert überhaupt feststellbar?  Wie gehe ich überhaupt an dieses Thema ran? Fragen über Fragen?

schlossAber keine Angst, ich werde hier versuchen das eine oder andere Thema anzusprechen und zu erläutern.

 

 

 

 

 

Hier im ersten Teil wollen wir uns zunächst dem Risikopotential widmen.

Habe ich überhaupt eines bei mir im Unternehmen bzw. in meiner Liegenschaft? Gibt es einen Sicherheitsfachmann? Oder Brandschutzbeauftragten?

 

Alle hier angesprochenen Themen können natürlich auch auf Sie als Privatmann angewandt werden, soweit möglich.

 

Nach schon bereits mehrfachen Gesprächen mit Unternehmen und deren Gesellschafter oder Geschäftsführer kommen sehr oft die Aussagen, dass bei Ihnen alles in Ordnung sei und es auch kein Risikopotential gäbe. Auf jedenfalls kein Grosses. Dann gilt es als erstes die Augen zu öffnen und die bei Ihnen im Unternehmen, risikobehaftete Bereiche zu analysieren. Nicht immer einfach, bei der Vielschichtigkeit der Angriffsmöglichkeiten von außen.

Folgende Bereiche wäre als Erstes zu untergliedern:

  • Objektschutz
  • Perimeterschutz
  • IT Security
  • Auch Brandschutz gehört natürlich dazu bei dem es aber auch wieder Untergliederungen gibt wie z.B. Baulicher Brandschutz, Vorbeugender Brandschutz, Stationärer Brandschutz
  • Vorbeugender Schutz
  • Uvm

 

Dies soll nur eine Aufzählung von den Wichtigsten sein und keine Vollständigkeit wiedergeben.

Habe ich bereits Ihr Interesse geweckt? Dann lassen Sie uns nun loslegen.

Was kann Sie überhaupt Gefährten?

Neben dem gewöhnlichen Einbruch von außen und den damit verbundenen Diebstahl, werden immer mehr Diebstähle von Innen begangen. Egal ob Mitarbeiter oder aber sogar Fremde.

 

Ein beeindruckender Fall der mir in meiner  bisherigen Laufbahn untergekommen ist, fand in einem sehr Großen Softwareunternehmen satt (Den Namen möchte ich hier aus Datenschutzrechtlichen Gründen nicht nennen). Während der normalen Arbeitszeit ging ein mit Anzug bekleidete Mann durch den Haupteingang des Unternehmens, als die Empfangsdame Ihren Arbeitsplatz kurzfristig verließ. Dies wurde vermutlich abgepasst. Mit dem Aufzug fuhr er dann in die oberen Stockwerte und nahm sich mehrere Büros unter die Lupe, wobei er mehrere Notebooks entwendete. Diese in seinem Pilotenkoffer verstaut und wieder mit dem Aufzug ins Erdgeschoss, verließ er erneut ohne verdacht zu erwecken das Unternehmen durch den Haupteingang.

sicherheitSicher fragen Sie sich, woher diese Informationen kommen. Hier war im gesamten Gebäudekomplex eine flächendeckende Videoüberwachungsanlage (CCTV) installiert.

Durch die Auswertung der gespeicherten Videos konnte genau nachvollziehen werden in welchen Büros der Mann sich aufhielt. Leider konnte trotz Gesichtserkennung keine Überführung der Täters stattfinde.

 

Das soll nur ein Beispiel von Vielen darstellen.

 

Was hat der Täter erreicht? Nicht nur den Wert der Notebooks (Der sicherlich vernachlässigt werden kann) sondern der entstandene Schaden durch die darauf befindenden Daten. Hier entsteht durch Spionage und evt. Verkauf  der Daten an Mitbewerber ein erheblich Größerer Schaden, der auch nicht ohne weiteres eingeschätzt werden kann.

 

Über die Risken im Bereich Brandschutz und Brandbekämpfung werde ich hier nicht viel ansprechen, da jedem klar sein sollte was er bei Zerstörung gewisser Produktionsmaschinen und Lagerflächen für Ausfälle verzeichnen soll und ob seine Lieferfähigkeit trotzdem erhalten bleibt. Diese Risiken werden auch des öfteren unterschätz und immer nur die Sachwerte in Betracht gezogen.  Aber die nachfolgenden Schäden durch Lieferunfähigkeit und etwaige Kundenverluste werden oft nicht in Betracht gezogen.

 

IT Security wird ein immer wichtiger Bestandteil eines durchgängigen Konzeptes. Immer mehr Angriffe auf sensible Daten im Unternehmen erfolgen von außen durch das World Wide Web. Auch müssen hier gewisse Mechanismen mit ins Schutzkonzept implementiert werden.

 

Mit dem Schlagwort Perimeterschutz werden die Annäherungen zum Gebäude bzw. zu schützenden Objekt unterbunden bzw. detektiert. Hier soll verhindert werden, dass überhaupt ein Zugriff zum Objekt stattfinden kann.

 

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Dann würde ich mich auf Ihr Kommentare freuen.

Weiterhin viel Erfolg in Ihren Zielen und bis zum nächsten Teil, wo ich dann die einzelnen Möglichkeiten und Kosten der Schutzmaßnahmen erläutern werde.

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 17. April 2009 um 09:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Sicherheit abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.
2 Reaktionen zu “Sicherheitskonzepte – Security Concept – Teil 1”
  1. Sicherheitskonzepte – Security Concept – Teil 1 | LiLu24 Blog…

    Durch meine Berufliche Tätigkeit komme ich Tag für Tag mit diesen Schlagwörter in Verbindung, aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Was bedeutet es für mein Unternehmen, für meinen Zweck? Für was sind Sie denn gut? Was gibt es für Beispiel…

  2. [...] bereits im ersten Teil versprochen setze ich hier meine Serie [...]

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