Mein Ötztaler Radmarathon 2009 – Der Erfahrungsbericht Teil 1

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Über die Sieger des Ötztaler Radmarathon hat ja Andy schon berichtet. Vorne Fahren die Profis, weiter hinten kommen die Hobbyfahrer wie ich. Auch bei uns wird um jedes Sekunde gekämpft. In diesem Bericht über den Ötztaler Radmarathon möchte ich mal kurz meine Eindrücke von MEINEM Rennen präsentieren.

Fangen wir mal am Samstag an. Dieser war leider sehr verregnet. Dennoch machten wir uns auf die Tour. Viele Radhersteller haben es sich nicht nehmen lassen, ihre neuesten Modelle zu präsentieren. Klar bei 4000 Radlern ist Kaufpotential da ;)

Die Räder waren leider viel zu teuer, aber ein paar Kleinigkeiten habe ich auch mitgenommen, zum Beispiel zwei Laufradtaschen und ein Lenkerband.

Gegen Nachmittag ließ der Regen nach und wir konnten um 15Uhr noch eine kleine Einrollrunde fahren. Ich fühlte mich eigentlich ganz gut und war recht zuversichtlich die 9h Marke knacken zu können. Abends ging es noch in die Arena. Dort habe ich gleich mal zwei Portionen von der Pasta verdrückt. Am nächsten Tag kann ich die Kohlenhydrate gut gebrauchen, denn der Ötztaler Radmarathon wird lang werden. Um 20Uhr war noch die Fahrerbesprechung und der Rennleiter gab die neuesten Sachen bekannt, wie dass man die Baustellen am Küthai so gut präpariert hat, damit morgen 4000 Radler drüber rollen können.

Um 21 Uhr habe ich nochmals auf dem Zimmer gecheckt, ob ich auch alles Wichtige für morgen hingerichtet habe. Anschließend ging es früh ins Bett, denn es sollte schon um 4Uhr in der Früh der Wecker klingen.

Drrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr ;) machte es um 4Uhr. Ich ging runter zum Frühstück. Viel bekam ich zu der Zeit noch nicht runter. Mir war es im Magen eher schlecht. An was das genau lag weiß ich nicht. Vermutlich die Aufregung, oder auch noch die leichte Bauchgrippe die ich ausgerechnet in der Woche vor dem Ötztaler hatte. :(

Dennoch ging es pünktlich um 5:30Uhr in die Startaufstellung. Jetzt hieß es bis 6:45h in der Kälte bei rund 4-5°C mit Radklamotten ausharren. Obwohl ich Knielinge, Armlinge und eine Windweste anhatte, wurde es mit der Zeit doch richtig kalt. Der Veranstalter vom Ötztaler Radmarathon ließ sich richtig was einfallen. Aus den alten Trikots, welche nicht gebraucht wurden, weil ja nie alle ankommen, wurde ein Riesentrikot genäht, welches ein Hubschrauber in die Luft hob.

Pünktlich um 6:45h ging es dann für die gesetzte erste Startgruppe los. Kurz danach durften auch wir “Hobbyfahrer” starten. In einer rasanten Abfahrt ging es runter nach Ötz. Für die 32km nach Ötz habe ich 40 Minuten gebraucht, was ein knapper 50iger Schnitt ist.

Unten angekommen ging es im Kreisverkehr in Ötz rechts weg, das Kühtai hoch. Gleich auf den ersten Metern wird es richtig steil. Dadurch dass ich weit vorne in der Startaufstellung stand, kamen auch von hinten noch einige starke Fahrer. Diese musste ich ziehen lassen, denn es sollte ja noch der Brenner, Jaufen und Timmelsjoch kommen.

Es war nicht gerade warm beim Aufstieg zum Küthai, aber durch die Steigungsprozente bis zu 18% wurde einem doch warm ;) Insgesamt mussten auf den 18,5km ziemlich genau 1200hm überwunden werden. Es gab zum Glück auch immer mal wieder kurze “Flachstücke” zum erholen.

Gerade in der Baustelle war das steilste Stück. Sie war aber echt gut präpariert, für das, dass sie erst 2010 richtig fertig wird. Ich konnte problemlos durchfahren. So wie ich von anderen gehört habe, hat es sich weiter hinten im großen Pulk aber gestaut, sodass man hier in der Baustelle schieben musste.

Nach 1:14h hatte ich das Küthai bewältigt. Somit stand oben auf der Passhöhe eine Gesamtzeit von 1:54h auf der Uhr. Schon hier hatte ich dann Zweifel, ob ich die 9h Marke knacken kann, denn letztes Jahr war ich bis zu diesem Zeitpunkt 2min schneller. Dort bin ich genau 9h gefahren.

Ich merke gerade dass der Erfahrungsbericht vom Ötztaler Radmarathon richtig lang wird. Ich mache jetzt doch mal lieber zwei Teile daraus. ;) Mehr gibts demnächst.

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