Da ich im letzen Artikel über das Losglück und über die Anfahrt berichtet habe, möchte ich heute was über den Start und die ersten Rennkilometer berichten.
Teil 2: Start + Anstiege: Kühtai und Brenner
Morgens um 4:20 Uhr klingelte der Wecker. Nun hieß es aufstehen und gut Frühstücken, denn der Tag sollte noch sehr lang werden. Die 238km und 5500hm sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Zum Frühstücken gab es Brötchen, Müsli und noch vieles mehr. Es war also für jeden was dabei.
Danach nochmals ein letzter Check, dass ich alles was ich brauche dabei habe. So gegen 5:30 Uhr rollten wir dann in die Startaufstellung um möglichst ganz vorne in der zweiten Gruppe zu stehen. Denn aus der Erfahrung meiner Radfreunde, die auch am Start waren, ist es gut so weit wie möglich vorne zu stehn. Die Abfahrt von Sölden nach Ötz ist immer im Feld sehr unruhig.
Nun standen wir über eine Stunde in der Startaufstellung. Zum Glück machte das Wetter mit, es war zwar noch leicht frisch, aber so langsam aber sicher ging die Sonne auf.
So gegen 6:45 ging es dann los und wir konnten über die Startlinie fahren. Nun begann die erste Herausforderung, sicher nach Ötz zu kommen. In so großen Feldern fühle ich mich nicht so wohl und war dann heilfroh als ich in Ötz angekommen bin. Nun ging es rechts ab und das Kühtai hinauf. Gleich am Anfang wird es richtig steil. Also hab ich gleich mein 30iger Kettenblatt aufgelegt und kurbelte Meter um Meter nach oben.
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So langsam wärmten schon die ersten Sonnenstrahlen und ich konnte somit meine Windjacke öffnen.
Nach 1:13 war das Küthai (ca. 1200hm)bezwungen und oben an der Labestation füllte ich wieder meine Flaschen. Anschließend ging es eine rasante Abfahrt nach Innsbruck hinunter. Gute Abfahrer erreichen Geschwindigkeit von über 100km/h. Bei mir macht die Bremse aber immer so bei 80km/h zu, weil das ist mir schnell genug.
Unten angekommen stand der vermeidlich leichteste Anstieg des Tages auf dem Programm, der Brennerpass.
Doch mit seinen insgesamt 38km ist er nicht zu unterschätzen.
Ich bin in einem sehr großen Feld den Brenner hochgefahren. Wir waren sicherlich so um die 200-300 Fahrer. Da hat man dann wenigstens den Gegenwind nicht gespürt, auch wenn es etwas hektisch in dem großen Feld war.
Doch wie beführtet hat sich der Brenner ewig lang gezogen, ich dachte schon ich komme oben nie an, aber nach 1:16h war auch die Brenner-Passhöhe erreicht.
So das soll es für heute mal gewesen sein. Teil 3 mit Jaufen und Timmelsjoch kommt die nächsten Tage.
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