Am Samstag, den zweiten Tag unseres Radurlaubes in Andermatt, stand eigentlich ein Ruhetag auf dem Plan. Aber das Wetter war so toll, sodass man einfach fahren musste
Morgens konnten wir in unserer Pension gut frühstücken. Anschließend wurden wieder die Rennräder startklar gemacht. Sie waren doch schon etwas drecking vom Vortag. Gut dass wir Lappen dabei hatten. Nach 15min strahlten und glänzten die Räder wieder
Um 11 Uhr ging es dann den Oberalppass von Andermatt hoch. Diesmal blieb keine Zeit zum einrollen, denn gleich auf den ersten Metern begann die Steigung. Auf insgesamt 10km musste man um die 600hm bewältigen. Fast zeitgleich mit uns ist die Oberalpbahn gestartet. Die sah zwar von unten immer recht langsam aus, doch war sie um einiges schneller als wir
Als wir oben angekommen sind, hatten wir wieder einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Bäume. Auch der kleine See war herrlich anzusehen.
Da wir an diesem Tag ja eigentlich nicht viel fahren wollten, ging es auf dem gleichen Wege wieder runter nach Andermatt. Die Abfahrt war richtig klasse, da die Oberalpstraße sehr gut ausgebaut ist. Einzig die viele Motorräder haben am Samstag gestört. In der Schweiz war der 15. August sogar noch ein Feiertag.
Als wir wieder unten in Andermatt waren haben wir überlegt, was wir noch machen konnten. Meine zwei Kollegen haben sich für die flache Variante entschieden und sind noch nach Realp gefahren. Ich wollte nochmals den Gotthard, diesmal aber ja von der anderen Seite fahren. Diese Straße war gut ausgebaut und kein Kopfsteinpflaster wie am Tag zu vor. Diesmal war auch das Wetter und die Aussieht auf dem Gotthard besser. Gerade als ich oben angekommen bin, ist zufällig die historische Postkutsche die alte Straße nach Airolo hinab gefahren. Dieses Spektakel wollte ich mir nicht entgehen lassen und bin kurzer Hand ihr nachgefahren und habe sie überholt, sodass ich noch ein paar Bilder mit meinem Handy von der Postkutsche machen konnte. Anschließend musste ich leider die paar Höhenmeter wieder auf den Kopfsteinpflaster hochfahren;)
Dafür war die Abfahrt nach Andermatt richtig klasse. Breit ausgebaut Straße, da konnte man es richtig laufen lassen.
Abends sind wir noch gemeinsam essen gegangen um sie für den nächsten Tag zu stärken, denn am 3. und letzten Tag stand ja noch die Königsetappe über den Susten, Grimsel und Furkapass auf dem Plan. Dazu jedoch später mehr.





