Tour de France, das Finale

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Die Tour de France Fahrer sind jetzt nun schon fast 3 Wochen unterwegs. Sie haben es also fast geschafft. Gestern stand nochmals ein schweres Zeitfahren auf dem Programm. Allgemein hat sich in den letzten Tourtagen viel getan. Leider gab es auch unerfreuliche Ereignisse, wie zum Beispiel der Sturz von Jens Voigt.

Sturz von Jens Voigt

Auf der Abfahrt vom kleinen Sankt Bernhard ist Jens Voigt schwer gestürzt. Er hat eine Bodenwelle übersehen und viel mehr oder weniger kopfüber vom Rad. Das Ganze passierte bei ca. 80km/h. Er zog sich ein Jochbeinbruch und eine Gehirnerschütterung zu, sowie zahlreiche Schürfwunden. Jens Voigt plant aber schon seinen nächsten Tourstart, in einem Interview sagte er, so könne er ja nicht aufhören.

Wir hier von Lilu24 Blog wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung und möge er bald wieder auf dem Rad sitzen. Ohne Jens ist eine Tour aus deutscher Sicht ja kaum vorstellbar.

Die beiden Schleck Brüder attackieren

Auf der Königsetappe am Mittwoch, wo es über fünf Alpenpässe ging haben Andy und Frank Schleck am zweitletzten Berg attackiert. Contador und Andreas Kölden konnten dem Bruderpaar folgen. Armstrong und die anderen Favoriten waren nicht in der Lage. Auch die Kräfte von Klöden schwanden am letzten Anstieg. Somit war Contador mit den Schleck Brüdern alleine. Am Ende gewann Frank Schleck die Etappe vor dem Gesamtführenden Contador und seinem Bruder Andy.

Armstrong verlor auf dieser Etappe mehr als zwei Minuten. Somit wurden all seine Hoffnungen auf einen erneuten Toursieg begraben.

Das Zeitfahren

Gestern stand nochmals ein langes Zeitfahren auf dem Programm. Insgesamt mussten 40km und ein Berg der dritten Kategorie bewältigt werden. Contador konnte auch dieses Zeitfahren für sich entscheiden. In einem unglaublichen Schnitt von 50,1km/h gewann er das Zeitfahren vor Cancellara. Hier verlor Armstrong und Co auch wieder wertvolle Zeit auf den Spitzenreiter Contador.

Contador hat jetzt einen komfortablen Vorsprung auf seine Kontrahenten und sollte nichts Unvorhergesehenes mehr passieren, wird Contador diese Rundfahrt gewinnen. Denn auch beim Schlussanstieg zum Mont Ventoux wird er sehr wahrscheinlich wieder einer der stärksten Kletterer sein. Somit wird sich am Ergebnis um den ersten Platz nicht mehr viel ändern. Spannender wird es auf den Verfolgerplätzen, dort sind noch einige Änderungen möglich.

Wir dürfen also gespannt sein, wer sich letztendlich einen Podiumsplatz neben Contador sichern kann.

Den Schlussanstieg am Samstag kann man wie immer im Live Stream von Eurosport verfolgen.

Wer sind eure Favoriten für das Podium?

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6 Kommentare

  1. hatte das nicht verfolgt, weis nur aus den Medien, dass ein Schweizer vorne an mit bieist *gg* und daher mal so ganz arglos und ohne ahnung : ein Schweizer ?
    Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende
    Steffi

  2. Einen Tipp würde ich da eigentlich nicht abgeben … ich habe die Tour bisher nur teilweise verfolgt, immer, wenn es gerade passt. Wenn ich Samstag also Zeit finde, hoffe ich einfach auf ein packendes Finish am Berg. Die einzige personenbezogenen Hoffnung ist, dass Contador nicht auch noch dort gewinnt. Das wäre mir zu langweilig …

  3. Beruflich bedingt, leider nicht alles verfolgt aber immer informiert… ;)

  4. @Steffi
    Du meinst wohl Cancellara. Der hatte am Anfang zeitweise das Gelbe Führungstrikot
    Jetzt ist er allerdings um einiges nach hinten abgerutscht.

    @Hannes
    Ich beführte Contador wird auch morgen wieder ganz vorne mitmischen. Es wird eher um die Pätze dahinter spannend.

    @Arven
    So mach ich es auch meistens.

  5. Für Bergetappen an Arbeitstagen gibt es den Rekorder!

    Man kann sich doch nicht das einzig Interessante entgehen lassen…

  6. auf die Schweizer ist einfach kein verlass mehr ……:-(

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