Der Sonntag und somit dritte Tag in Andermatt war zugleich auch unser Letzter. Schon morgens hieß es die Koffer packen und das Zimmer räumen. Daher sind wir schon kurz vor 7 Uhr aufgestanden. Um halb 9 war dann alles gepackt und wir konnten uns auf die Königsetappe, nämlich über den Susten, Grimsel und Furkapass machen.
Anfangs war es in dem Hochtal um Andermatt noch etwas frisch. Somit brauchte man doch noch Armlinge für die direkte Abfahrt nach Wassen. Dort angekommen ging es links weg auf den Sustenpass. Schnell wurde uns warm und wir zogen Armlinge und Windwesten aus. Am Anfang verlief die Strecke noch schön im Wald, somit auch etwas geschützt von der Sonne. Auf den ersten Kilometer nach oben hatte ich noch richtig schwere Beine und es lief noch nicht so richtig.
Doch um Meter um Meter wurde es langsam besser und der Wald wurde immer lichter. Schon bald konnte man die Passhöhe erahnen. Es ging nicht lange und ich traf zwei andere Radfahrer die aus der gleichen Gegend wie wir kamen. Schon beim ersten Wortwechsel merkte ich, dass es auch Schaben sind. Somit konnte man sich ohne anzustrengen unterhalten
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Lange ist es nicht mehr bis zum Ötztaler Radmarathon. Bald, nämlich am 30.08.2009 werden morgens in Sölden um die 4000 Starter beim Ötztaler Radmarathon stehen. Darunter auch ich.
Die Vorbereitung dieses Jahr verlief ganz gut. Die harten Trainingseinheiten habe ich hinter mir. Jetzt heißt es sich zu schonen für den Ötztaler. Kleinere lockere Fahrten muss man aber dennoch machen, sodass der Körper aktiv bleibt.
Ich kann sagen, so langsam steigt die Nervosität, denn 238km und 5500hm ist kein Pappenstil. Dafür braucht es eine gute Vorbereitung. Obwohl ich letztes Jahr ja schon mitgefahren bin, beruhigt das mich nicht wirklich, denn jetzt weiß ich genau was auf mich zukommt. Letztes Jahr kannte ich es nur aus Berichten. Das Timmelsjoch wird wieder eine einzige Quälerei geben, das weiß ich jetzt schon. Doch irgendwie wird man auch dort hochkommen, nur 29km und 1800hm sind halt doch ganz schön lange. Schön ist hier aber glaube ich der falsche Ausdruck
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Am Samstag, den zweiten Tag unseres Radurlaubes in Andermatt, stand eigentlich ein Ruhetag auf dem Plan. Aber das Wetter war so toll, sodass man einfach fahren musste
Morgens konnten wir in unserer Pension gut frühstücken. Anschließend wurden wieder die Rennräder startklar gemacht. Sie waren doch schon etwas drecking vom Vortag. Gut dass wir Lappen dabei hatten. Nach 15min strahlten und glänzten die Räder wieder
Um 11 Uhr ging es dann den Oberalppass von Andermatt hoch. Diesmal blieb keine Zeit zum einrollen, denn gleich auf den ersten Metern begann die Steigung. Auf insgesamt 10km musste man um die 600hm bewältigen. Fast zeitgleich mit uns ist die Oberalpbahn gestartet. Die sah zwar von unten immer recht langsam aus, doch war sie um einiges schneller als wir
Als wir oben angekommen sind, hatten wir wieder einen herrlichen Ausblick auf die umliegenden Bäume. Auch der kleine See war herrlich anzusehen. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie versprochen werde ich von meinen Radtouren in und um Andermatt berichten. Morgens um halb 9 machten wir uns auf den Weg nach Andermatt. Zum Glück waren die Straßen recht frei und wir trafen gegen 13.30Uhr in Andermatt ein. Danach haben wir kurz unser Zimmer bezogen und die Rennräder startklar gemacht. Leider musste ich gleich feststellen, dass auf meinem Zimmer kein DSL Anschluss verfügbar war. Aber mehr dazu am Schluss.
Um kurz nach 14.00 Uhr sind wir mit dem Rennrad Richtung Realp gefahren. Bis dahin war es noch recht angenehm, da die Steigungen noch recht moderat waren. Andermatt liegt auf ca. 1400m ü. NN., der Furkapass (auf den wir hoch wollte) hat etwas über 2400m ü. NN. Wir mussten also ca.1000hm mit unseren Rennräder bewältigen. Nach Realp kamen die ersten Serpetinen und man schraute sich Meter um Meter nach oben. Auf der Passhöhe selbst, war es relativ frisch, aber wir hatten eine herrliche Aussicht.
Der Furkapass ist wirklich ein herrlicher Pass und wärmstens zu empfehlen. Die Radsportseite Quäldich.de beschreibt den Furkapass wie folgt. Den ganzen Beitrag lesen »
Welche waren die Gewinner der ersten Bergetappen und welche Fahrer haben einiges an Zeit eingebüst? Dieser Frage möchte ich mal nachgehen.
Von der ersten Bergankunft habe ich ja bereits berichtet, wie Contador Armstrong stehen hat lassen.
Etappe 8:
Gleich am Anfang stand ein langer Anstieg auf dem Programm. Der Port d”Envalira ist über 2400m hoch. Casar hat hier gleich attackiert und konnte sich vom Feld lösen. Überraschend war, dass auch gleich einer der Favoriten, nämlich Cadel Evans am ersten Berg angegriffen hat. Sofort hat Astana im Feld das Tempo erhöht. Evans konnte somit so gut wie keine Zeit herausfahren und wurde auch bald wieder eingeholt. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich habe in dem einen oder anderen Beitrag schon öfters mal kurz erwähnt, dass ich viel Rad fahre. Radfahren ist ein sehr großes Hobby von mir.
Anfang letzter Woche hat mich ein Radkumpel angerufen, ob ich nicht übers Wochenende ins Montafon zum Radfahren mitkommen möchte. Ich schaute schnell in den Kalender und stellte fest, dass dies noch das einzig freie Wochenende in den nächsten vier Wochen war. Somit habe ich gleich zusagen können.
Laut der Planung wollten wir am Samstag mit den Rennräder die Silvretta-Hochalpenstraße (Bieler Höhe) und den Arlbergpass fahren. Am Sonntag wollten wir die Pässe Damüls und Hochtanbergpass bezwingen.
Ein Tag vor der Abreise stand der Ausflug ins Montafon nochmals richtig auf der Kippe. Das Wetter sollte laut dem Wetterbericht richtig schlecht werden. Wir haben dann am Donnerstag um 22 Uhr noch eine Krisensitzung einberufen, wo dann letztendlich beschlossen wurde dass wir (drei Kumpels und ich) fahren. Den ganzen Beitrag lesen »