Aquarium einrichten Teil 3 – Der Aufbau

| 5 Kommentare

 

Heute gehen wir mal an die Einrichtung des Aquariums und an den Aufbau des Beckens. Jetzt macht erst richtig Spass und man sieht jetzt endlich die Früchte seiner bisherigen Arbeit.

Als erstes sollten Sie sich Zeit nehmen und Ihr Aquarium gründlich reinigen, aber Bitte nur mit Wasser. Keine chemischen Reinger benutzen.fischeskalar

Nach Reinigung und richtiger Aufstellung an den dafür vorgesehenen Platz, geht es an die eigentliche Einrichtung. Als Erstes sollten Sie  unter Ihr Becken eine Unterlagsmatte legen, sofern dies der Hersteller empfiehlt. Bei Juwel z.B. muss dies Matte nicht verwendet werden, da hier das Becken direkt auf dem Tragerahmen steht. Ist aber von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich.

 

Danach geht es (sofern vorhanden) an die Montage des Bodenfluters. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Windungen schon gleichmäßig sich über den Boden verteilen.

Auf diesen Windungen wird dann die Nähbodenschicht mit ca. 3-6cm verteilt. Diese Schicht dient vor allem der Wurzelbildung. Oberhalb dieser Schicht kommt dann eine Kiesschicht oder Sandschicht. Ich persönlich bevorzuge einen feinen Kies. Hier gehen aber die Ansichten sehr stark auseinander, was die einzelnen Vor und Nachteile sind. Man sollte hier auch die späteren Fische miteinbeziehen, da viele Bodenbewohner keine scharfen Kannten vertragen und somit sich auch verletzen können.

Welche weiteren Einrichtungsgegenstände Sie verwenden bleibt Ihnen überlassen. Ob Wurzeln oder Lochgesteine, ja sogar künstliche Gegenstände sind möglich (Wobei mir so was nicht gefällt). Holen Sie sich einfach Anregungen und schauen Sie sich andere Aquarien an. Auf jeden Fall aber darauf achten, dass Sie fürs Aquarium bestimmt sind. Nicht alle Wurzeln oder Gesteine vertragen die Fische, da Sie das Wasser zu sehr belasten.

Jetzt kann bereits das erste Wasser (Bis zur Hälfte etwa) eingelassen werden. Hier sollten sie eine zu große Aufwirbelung vermeiden. Am Besten geht das durch einlassen des Wassers über einen Teller.

Hier noch ein Kleines Video:

 

[youtube fwa6KjgpXAQ]

Im nächsten Teil komme ich dann zum Einsetzen und zur Auswahl der Pflanzen, Technik Einbau…u.v.m

 

Wie hat Ihnen bisher diese Serie gefallen? Haben Sie hilfreiche Dinge benutzen können?

5 Kommentare

  1. Typisch Eheim,

    die sollten sich wirklich auf das Bauen von Pumpen konzentrieren!

    1. Bodenkies baut man von vorn nach hinten ansteigend ein, besser ist eine Trennung durch Steinmauern in unterschiedlicher Höhe, vorn möglichst flach, denn dort wird später gefüttert, dann lässt sich dieser Bereich besser reinigen.

    2. Nie eine innen angebrachte Rückwand einbauen, diese gehört hinter das Glas, also nach aussen, dort veralgt sie auch nicht. Zudem könnten sich Jungfische dahinter verfangen und eingehen.

    3. Bei neuen Pflanzen nicht den Wurzelballen entfernen bzw. diesen mit der Watte in den Kies einpflnzen, die Wurzeln wachsen später von allein nach aussen in den Kies.

    4. 3-4 Wochen später??? Haben die nen Vollknall? Zur Einrichtung eines Neubeckens nimmt man 1/3 Altwasser aus einem anderen Becken oder von einem befreundeten Aquarianer. Danach hat man innerhalb von zwei Tagen bereits eine intakte Mikrofauna, auch im Filterbereich wächst unglaublich schnell eine funktionsfähige Bakterienkultur. Für den Anfang reicht aber vollkommen auch diemechanische Filterung.

    Vor 25 Jahren habe ich mal Discus gezüchtet, daher kennt man das.

  2. WoW da kennst Du Dich aber wirklich aus. Danke für die Punkte:

    Ich hatte in meinem früheren Becken auch immer diese Dekorrückwände, wenn sich die mal mit Algen zusetzen bekommt man Sie nie wieder sauber. Lieber Finger weg..

    Auch den Kiesbrint man besser ansteigend ein…und Nährboden nicht vergessen. Kennen die glaub auch nicht…

    Das impfen mit Altwasser ist natürlich Top…vorrausgesetzt man hat welches…

    Hast Du auch noch Becken?

  3. Zu der “Einfahrzeit” – lieber etwas länger warten. Nix ist schlimmer, als am Nitritpeak sterbende Fische. Das gilt vor allem, wenn man mit Leitungswasser startet.

    Eile mit Weile!

    Wenn man Altwasser nehmen kann – super! Sonst kann man den Filter auch vor der Aquarieninbetriebnahme schon in einem anderen Becken mitlaufen lassen.

    Schönes Hobby auf jeden Fall. Ist sehr beruhigend den Fischen zuzusehen.

  4. Pingback: Aquarium einrichten Teil 4 - Der Aufbau geht weiter - Aquarium, Einrichten, Aufbau, Filter, Co2, Heizung, - LiLu24 Blog

  5. Auf jeden Fall würde ich das Aquarium 4 bis 6 Wochen einfahren lassen. Wasser aus einem eingefahrenen Becken zu nehmen bringt nichts! Die guten Bakterien sind selten im Freiwasser. Wenn dann müsste etwas Mulm mitgenommen werden. Die wichtigen nitritvernichtenden Bakterien sitzen auch im Filter. Den kann man z.B. ausdrücken. Ansonsten gibt es noch Filterstartbakterien im Aquaristikhandel. Das hilft auch. “Innerhalb von 2 Tagen” – das ist absolut NICHT zu empfehlen.

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.

*