Schildkröten – Mit ihrem dicken Panzer, den kurzen Beinen und ihrer gemütlichen Gangart wirken die Tiere wie Überbleibsel aus einer anderen Zeit, als Haustiere aber stellen Sie hohe Ansprüche.
Viele Kinder haben den Traum von so einem Tier, aber Vorsicht, die Haltung und Pflege ist nicht so einfach wie sie scheinen mag. In sehr vielen Haushalten sind sie beliebt, aber auch durch falsche Haltungsweise vernachlässigt. Die am häufigsten Gehaltene ist die Griechische Landschildkröte.
Die Griechische Landschildkröte hat eine Lebenserwartung von bis zu 80 Jahren und das sollte bereits beim Kauf schon mit einbezogen werden. Der Kauf einer Schildkröte ist eine Anschaffung fürs Leben.
Schildkröten sollten von April bis Oktober im freien Gehalten werden und benötigen somit ein Freigehege und einen entsprechenden Garten. Es sollten pro Tier mindestens 2 qm Platz geboten werden und je nach Art noch sehr viel mehr. Auch wenn diese Tiere gemütlich aussehen, sind Sie doch recht aktiv. Auch Ihr Ausbruchswille sollte nicht unterschätzt werden. Sie sind sehr gute Kletterer und daher sollte die Einfriedung des Geheges mindestens 30cm hoch sein und auch 30cm in den Boden gehen, da manche Arten nicht nur gut klettern können, sondern auch sehr gut graben (z.B. Die Vierzehenschildkröte). Im Gehege sollten Sie für die Tiere Möglichkeiten zum klettern bieten, sowie sonnige und schattige Plätze,
da die wechselwarmen Tiere für die Verdauung unterschiedliche Temperaturen benötigen. Es bietet sich an ein Frühbeet als Unterschlupf anzubieten, da sich dieses recht schnell auch an kälteren Tagen aufwärmt. Oder aber Sie bauen in das Schutzhaus (Was unbedingt notwendig ist) eine Wärmelampe ein. Der Bodengrund des Geheges sollten Sie auf die entsprechende Art abstimmen. Manche mögen es sandig und trocken mit feuchten Stellen und Andere aber mehr mit Erdreich.
In den kalten Monaten sollten die Tiere unbedingt Winterschlaf abhalten. Dies ist für die artgerechte Haltung notwenig. Ab ca. November (Was aber von Art zu Art auch unterschiedlich sein kann) sollten die Tiere in den Winterschlaf und dann bei einer konstanten Temperatur um die 7 Grad gehalten werden. Am Besten in einem dunklen und ruhigen Kellerraum. Im Frühjahr können die Tiere dann in einem Terrarium gehalten werden, bis die Witterungsbedingungen besser sind. Dort müssen Sie aber darauf achten, dass hier eine Wärmelampe für die unterschiedlichen Wärmezonen und eine UV Licht für die Panzerbildung angeboten wird.
In der Natur ernähren sich die Tier ausschließlich von Pflanzen und das sollte auch in Gefangenschaft beachtet werden. Wie so oft werden Schildkröten durch Hundefutter und Co. gefüttert, was aber viel zu fettreich ist und somit den Tieren schadet. Also Finger weg!! Optimal Ernährungen sind Kräuter und Heu wie etwa Löwenzahn, Gänseblume und Co. Was aber auf jeder Wiese zu finden ist. Aber Bitte darauf achten, dass diese nicht gespritzt sind.
Habe ich Euch Lust auf diese Urviecher gemacht? Aber informieren Euch gut bevor Sie sich endgültig für den Kauf entschließen.
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23. Juni 2009 um 19:20 Uhr
Nope – hast Du nicht. Ne Freund aus Kindertagen hatte mal so kleine “Turtels”, die Wasserschildkröten mit den roten Augen …
aber ich finde Sie gehören in die Freiheit … denn soviel Platz, so grosse Seen oder Aquarien gibt es nicht, die Schildkröten brauchen, um Ihre Freiheit geniessen zu können… aber wohl Ansichtssache!
23. Juni 2009 um 19:40 Uhr
@Sebastian – ich denke es ist nochmal ein Unterschied zwischen Wasser- und LandTurtles. Was WasserTurtles betrifft stimme ich dir zu, schon, weil ich selbst derer mal drei In Pflege hatte, ein Becken zwei Meter lang, ein Meter tief und breit aber immer noch viel zu klein für die Tiere. Ich hatte ständig ein schlechtes Gewissen – und das, wo ich nur PflegeStelle war.
Landschildkröten, wenn man einen schönen großen Garten hat und fit ist in Haltung und Pflege sind tolle Haustiere – anspruchsvoll aber das Haus- und HofTier für den gemütlichen Tierliebhaber.
23. Juni 2009 um 19:46 Uhr
Freut mich das ich nicht der einzige bin der solche Tiere hät. Und wie Bigi schopn richtig gesagt hat, brauchen Landschildkröten einfach sehr viel Platz. Den können wir in unserm Garten bieten. Bei Wsserschildkröten muss man einfach die Arten auch unterscheiden.
24. Juni 2009 um 00:42 Uhr
Mein Güte, der Artikel hat mich an etwas denken lassen, an das ich seit bestimmt 20 Jahren nicht mehr gedacht habe: ich hatte als Kind eine Schildkröte, weiß aber gar nicht mehr was aus ihr geworden ist, wer mir die gekauft hat, etc…
Ich glaube ich muss morgen gleich mal meine Mutter anrufen….
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