Wie analysiere ich meine Konkurrenz im Internet?

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Gerd Altmann / pixelio.de

Wer kennt das nicht. Man schreibt einen guten Artikel und dann kommt ein anderer schreibt fast dasselbe und ist in den Google Suchergebnissen immer vor einem zu finden. An was liegt das, wird dann schnell die Frage sein. Wir wollen heute euch einige Tipps geben wie man am besten einen Konkurrent analysiert und auf die Schliche kommt warum er besser ist. Werbung

Offpage Faktoren analysieren

 

Werfen wir zuerst einen Blick auf die Offpage Faktoren und wie diese das Ergebnis in den SERP’s beeinflussen können. Im Grunde sollte man sich folgende Werte einmal genauer anschauen:

  • Pagerank: Dieser Wert sagt heute zwar nicht mehr so viel aus, aber trotzdem sollte man einen Blick darauf werfen. Hier kann zum Beispiel Seo Quake helfen.
  • Domain Alter: Auch dieser Wert ist wichtig wenn man seinen Konkurrenten analysiert. Ist einen Domain schon recht alt hat sie meistens auch genug Linkjuice. Tool dafür gibt es auch jede Menge. Gut finden wir die Wayback Maschine. Dort kann man sogar schauen, was auf der Domain so alles ging.
  • Domainname: Auch dieser spielt eine Rolle wenn es um die Analyse geht. Keyword Domains haben meist einen Vorteil.
  • Backlinks: Diese kann man mit vielen Tools überprüfen. Leider werde  bei allen Tools immer nur ein kleiner Anteil angezeigt. Über Sistix oder aber auch über Xovi oder WISE kann man auch einen direkten Vergleich mit seiner Domain machen. Dort sieht man dann auf einen Blick wo die betreffende Domain seine Vorteile hat. Es geht dabei nicht nur um die Stückzahl, sondern auch um die Art und Qualität der Backlinks. Hier spielen auch Faktoren eine Rolle, wo die Links herkommen. Nicht nur PR, sondern auch Herkunft wie Uni Link oder Webkatalog sind hier wichtig. Auch ob der Link Nofollow oder Dofollow ist. Schauen sie genau auf die PR Verteilung und auch auf die Deeplinks und NoFollow Verteilung in der Analyse.
  • Indizierte Seite: Hier kann man feststellen, was so alles auf der Domain passiert. Sind hier tausenden Einträge vorhanden kann man davon ausgehen, dass auch jede Menge geschrieben wird oder wurde.
  • Sichtbarkeit: Auch die Sichtbarkeit der Domain stellt ein wichtiger Wert dar. Ist dieser Index höher wie der bei eurer Seite? Auch hier kann es aber je nach Thema schwer werden, denn nicht alle Keywörter werden dort analysiert, sondern nur einen Auswahl. In speziellen Nischen kann es also schwer werden sich auf diesen Wert zu verlassen.
  • Domainjuice: Auch der gesamte Domainjuice ist hier wichtig. Bei Angron gibt es ein schönes Tool wo man den Domainjuice auch für mehrere Domains Gleichzeit abrufen kann. Hier stehen einem dann Wert wie das Domainalter, den Sichtbarkeitsindex nach Sistrix, die Domain Authority laut SEOmoz und auch die Linking Root Domains zur Verfügung. Auch hier bekommt man zumindest einen guten Anhaltwert wie der Vergleich aussieht.

Natürlich gibt es noch jede Menge mehr Tools im Internet zu finden und noch mehr Werte die Analysiert werden können. Mit diesen Offpage Faktoren sollte man aber im ersten Schritt zurechtkommen.

 

Onpage Faktoren analysieren

 

Kommen wir nun zu den Onpage Faktoren einer Seite. Hier gibt es jede Menge zu finden. Neben Metadaten, sind auch Titel, Keyword Dichte oder Werbung im Artikel ein Wert. Wir wollen nur einen kurzen Einblick geben, was man alles beachten kann. Auch hier gibt es jede Menge Tools die einem hier weiterhelfen.

  • Meta Tags: Nehmen sie sich mal einen Artikel vor und schauen dort den Quellcode an. Ist die Seite optimiert mit einem SEO Plugin? Gibt es spezielle Meta Dateien dort zu finden? Wie schauen die Titel aus? All dies sind Dinge die beantwortet werden müssen.
  • Keyword Dichte: Bestimmen sie auch die Keyword Dichte. Dies kann mit SEO Quake auch ganz gut gemacht werden. Hier gibt es den Befehl der Density zu finden. Dort stellt man schnell fest wie oft ein Wort im Artikel zu finden ist. Keyword Spamming sollte auch vermeiden werden.
  • Gestaltung des Artikels: Auch dies sind Faktoren die bei Google einen Rolle spielen. Wie sieht die Werbung aus? Wo ist diese Plaziert? Gibt es Layer Werbung?
  • User Visibility: Auch hier scheint Google immer mehr Wert darauf zu legen. Wie lange verbleibt der User auf der Homepage? Gibt es noch mehr dort zu finden? Solche Fragen sollten sie versuchen zu beantworten. Dazu gibt es gute Tools wie Google Analytic oder aber auch Piwik.
  • Interne Verlinkung: Auch dies ist ein Rankingfaktor. Wie ist ihre Seite intern verlinkt? Gibt es auch Querverweise? Kann der Besucher noch mehr Infos dazu finden?
  • Fehler lokalisieren: Mit verschiedenen Tools lassen sich auch die Fehler auf der Seite finden. Immer wieder kann es dort zu brocken Links oder anderen Fehlern kommen. Auch das Thema macht hier oft den Unterschied.
  • Seitenladezeit: Wer eine lange Ladezeit auf seiner Seite hat, kann auch darum Probleme mit dem Ranking bekommen. Auch diese sollten sie prüfen. Dazu gibt es in den Google Webmastertools unter Google Labs Möglichkeiten. Oft hilft ein Cache Plugin. Gut finden wir hier auch die Erweiter für den Firefox Browser von Page Speed, denn damit lässt sich schnell feststellen wo die Schwachstellen liegen.

Dies sollen nur Beispiele sein, an welchen Schrauben man überall drehen kann um einen genau Analyse seines Konkurrenten zu machen. Erst dann kann man nähere Rückschlüsse machen, warum man immer hinter einer anderen Seite Rankt oder hinter diese zurückfliegt.

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Autor: Andy

Hier bloggt Andy täglich über News und Angebote aus der Offline und Onlinewelt. Andy Sauer bei Google+

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