Exclusives Interview mit Tübinger Chaosforscher Professor Otto Rössler über den möglichen Weltuntergang durch den LHC in Genf

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Nachdem wir euch vor ein paar Tagen das Interview mit Herrn Dr. Rolf Froböse gebracht haben und der Artikel gut angekommen ist haben wir nach weitern Interviewgästen zu diesem Thema, dem CERN gesucht. Wir sind sehr erfreut, dass sich Professor Otto Rössler Zeit genommen und uns ein paar Fragen beantwortet hat. Ich möchte hier schon mal Professor Otto Rössler ganz herzlich für das   Interview danken. Es ist sicherlich keine Selbstverständlichkeit so   ausführlich die Fragen zu beantworten. Wir wollen schließlich wissen, wie gefährlich der Teilchenbeschleuniger LHC wirklich ist. Doch nun möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen, sondern mit dem Interview beginnen.

1) Guten Tag Herr Professor Rössler, könnten Sie sich als Erstes kurz unseren Lesern vorstellen?

Ich wurde immer unverdient gefördert.  Carl-Friedrich von Weizsäcker brachte mich nach meinem Medizinstudium zu Konrad Lorenz (Evolutions- und Gehirngleichung).  Robert Rosen und Art Winfree führten mich in die theoretische Chemie und dort zur Chaostheorie.  Bei der Endophysik (ein Versuch, das h der Quantenmechanik zu erklären) halfen mir David Finkelstein, Kazuhisa Tomita und Joe Ford.  Danach kam c an die Reihe unter dem Einfluss von Peter Weibel.

2) Herr Rössler, Sie haben ja eigentlich Medizin in Tübingen studiert. Wie kamen Sie auf die Chemie und dann auf die Physik?

Das habe ich aus Versehen schon fast beantwortet. Es fing mit einem Buch von Weizsäckers an, “Die Geschichte der Natur”.  Das führte zu einem Briefwechsel.

3) Sie sind ja einer der Pioniere der Chaosforschung. Können Sie unseren Lesern in einfachen Worten erklären, was Sie da so machen?

Der unregelmäßig tropfende Wasserhahn (wenn der dünne Strahl in Tropfen aufgebrochen ist) ist ein schönes Beispiel für Chaos und, wenn man den Hahn wieder ein bisschen weiter aufdreht, Hyperchaos.

4) Ihr Spezialgebiet ist ja die Chaosforschung, wie sind sie auf den LHC in Genf gekommen?

Wie die Jungfrau zum Kinde (pardon!).  Ein Spezialist, der unsere neuen Resultate über Schwarze Löcher sah, fragte mich nach ihrer Bedeutung für das LHC-Experiment.  Ich hatte den Namen noch nie gehrt und versuche immer noch herauszukriegen, was er meinte.

5) Sie sind ja ein anerkannter Kritiker des CERN.  Können Sie erklären warum?

Walter Wagner in Amerika war früher und ist viel kompetenter.  Wenn ich anerkannt wäre, würde man auf mich hören.

6) Können Sie unseren Lesern in einfachen Worten erklären was ein schwarzes Loch ist und was daran so gefährlich ist?

Oh.  Mein Freund John Wheeler hat dieses zunächst für anzüglich gehaltene Wort 1967 erfunden.  Sein Freund Robert Oppenheimer, der spätere Vater der Atombombe, hatte ihre Existenz beim Kollaps von großen ausgebrannten Sternen zuerst bewiesen – 28 Jahre zuvor.  Sie hießen zunächst “gefrorene Sterne”, da alles Hineinfallende von außen gesehen unendlich lang braucht, also scheinbar einfriert.  Wenn man davon absieht, dass das Material durch die Verlangsamung der Wellenlänge des ausgestrahlten Lichts unsichtbar (schwarz) wird.  Es gibt sie in allen Größen. Gefährlich sind sie nur, wenn man einem zu nahe kommt oder umgekehrt. Was der genannte Spezialist erkannte, war, dass das Tübinger Resultat sie unverwundbar macht (sie können nicht mehr “verdampfen”). Und dass sie leichter entstehen können.

7) Stehen Sie mit Ihrer Meinung alleine da, oder sehen das noch weitere Forscher so?

Gute Frage.  Herr Stöcker in Frankfurt und Herr Plaga in Bonn sagen auch vllig neue Eigenschaften voraus, wobei für Herrn Plaga ebenfalls die Risiken im Vordergrund stehen.

8 ) Wie hoch schätzen Sie die Wahrscheinlichkeit ein (eventuell Prozentangabe), dass unsere Erde durch ein schwarzes Loch zerstört wird?

Null, wenn das Experiment gestoppt ist.  Und fast ebenso niedrig, wenn es endlich gelungen sein wird, das Tübinger “gotische-R Theorem” zu widerlegen, wofür ich seit 2 Jahren plädiere.  Bis dahin bleibt eine schwer abschätzbare Wahrscheinlichkeit (ein Sechstel?), dass der Traum der CERN-Physiker, sie zu erzeugen, in Erfüllung geht.  Dann sehe ich schwarz, wenn eins davon in der Erde gefangen bleibt, was anzunehmen ist.  Danach käme es durch Selbstorganisation (“Chaos”) unter Umständen zu einem raschen Ende.  “50 Monate im schlimmsten Fall” ist noch nicht widerlegt.

9) Können Sie dafür auch Beweise liefern?

Das gotische-R Theorem ist der wichtigste.  Sechs weitere kamen seither hinzu, hängen aber alle von dem Ersten ab.

10) Gibt es Gegenmaßnahmen um unsere Erde zu schützen?

Nach dem “Erfolg” nicht mehr.  Aber es kann Jahre dauern, bis man aus den Messdaten den Erfolg eindeutig erkennt.

11) Welches Buch können Sie unseren Lesern empfehlen um mehr über den CERN und die schwarzen Löcher zu erfahren?

Über das gemeinsame Thema “CERN und Schwarze Löcher” gibt es bisher meines Wissens noch kein Sachbuch.  Nur schöngeistige Literatur, wobei das Buch von Gunter Tschauder schon ein Jahr alt ist.  Herrn Kollegen Froböses Buch habe ich – ich hoffe, er verzeiht es mir – noch nicht in allen Details studiert.  Für mich sind beide unabhängigen Geister so etwas wie ein Wunder.

12) Möchten Sie zum Abschluss des Gesprächs noch speziell eines Ihrer Bücher unseren Lesern ans Herz legen?

Vielleicht das Buch über das Lächeln, lauter Originalzitate aus dem Mund eines Kindes, das meine Frau und ich herausgegeben haben als Trauerarbeit.  Es heißt “Jonas’ Welt, das Denken eines Kindes” und ist 1994 bei Rowohlt science erschienen.

Herr Professor Rössler, vielen Dank für das Gespräch.

4 Kommentare

  1. Ich find’s ja schön, dass ihr euch um Interviews bemüht, aber irgendwie fehlt mir hier was: es wird das ℜ-Theorem (ist doch das richtige R?) als so wichtig genannt, dass ich mir doch wünschen würde, wenn etwas mehr dazu gesagt würde – zumindest ein Link zu einer “publikumstauglichen” zusammenfassenden Erklärung, was das Theorem denn eigentlich aussagt, wäre nicht schlecht gewesen.

    Und wie ihr euch denken könnt, würde ich auch einen Link zu Gegenstimmen begrüßen. :) Ich kenne jetzt nicht alle (tausende) Diskussionsbeiträge im Detail, sondern nur z.B. die Astronews-FAQ und die Beiträge bei Astrodicticum simplex, aber der Eindruck, den ich davon bekomme, ist, dass man statt “noch nicht widerlegt” eher “Herr Rössler akzeptiert die Widerlegungen und Gegenargumente nicht” sagen könnte…

  2. Falls ihr Infos zu den Fakten sucht, die belegen, warum der LHC ungefährlich ist, dann könnt ihr hier schauen: http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/08/der-lhc-ist-nicht-gefahrlich-wirklich.php (gibt aber auch noch genügend andere Seiten).

    Aber Herr Rössler akzeptiert ja leider nichts anderes als seine Meinung. Wer ihm Fehler nachweist, darf nicht recht haben…

  3. Während der letzten 5 Jahre habe ich mich mit der Verarbeitung der physikalischen Erkenntnisse der letzten 100 Jahre auseinandergesetzt.
    Dies führte zur Entwicklung einer Theorie über die geometrische Beschaffenheit
    von Raum und Zeit.
    Schwarze Löcher sind laut meiner Hypothese als geometrische Grenzregionen
    unserer Welt zu betrachten.
    Objekte mit ausreichend großer Masse können die Raumzeit derart krümmen, dass
    dort eine ultrakaltes kohärentes kugelsphärisches Gebiet entsteht, welches
    nur indirekt durch das von diesem Gebiet ausgehende Gravitationspotential
    beobachtet werden kann.
    Das Versagen der Einsteinschen Feldgleichungen beim Erreichen des Schwarzschildradius impliziert das im Inneren eines Schwarzen Loches die Raumzeit
    endet.
    Auch die theoretische Temperatur von ca. 0 Kelvin (Stephen Hawking) eines Schwarzen Loches weisen eben solches als Grenzregion astrophysikalisch aus,
    weil die Basistemperatur im beobachtbaren Universums zur Zeit ca. 2,7 Kelvin beträgt.,
    verursacht durch die kosmische Hintergrundstrahlung.

    Diese Fakten führten dazu, dass ich eine gedankliche geometrische Differenzierung
    physikalischer Prozesse durchführte.

    Wir befinden uns in einem flachen euklidischen Raum der mit der Zeit expandiert
    mit einer Basistemperatur von 2,7 Kelvin.
    unser beobachtbares Universum expandiert auf Kosten eines Einsteinschen Hyperraumes.
    Der Hyperraum ist ein Raum mit 0 Kelvin und supraleitend und kohärent und mit 4 geometrischen Bewegungsrichtungen.
    Der euklidische Raum welcher mit der Zeit expandiert ist mittels schwarzer Löcher
    mit dem Hyperraum verbunden.
    Der energetische Abfluss von Barionen wird durch einströmendes Vakuumraumvolumen
    ( Dunkle Energie, 0 Kelvin kaltes Vakuumraumvolumen strömt über Jets in unseren beobachtbaren Raum)
    kompensiert, dies führt zur stetigen Expansion des Raumes, bei gleichbleibender Dichte des Vakuums in unserem Raum.

    Ich bitte um Diskussion meiner Hypothese welche sie unter der Adresse
    http://www.indernett.eu
    beurteilen können.

    Der eigentliche Skandal in diesem Zusammenhang ist, dass alle Kritiker der bevorstehenden CERN Experiments konsequent medial ignoriert werden.
    Der versuchte Austritt aus der CERN Forschungskooperation des österreichischen Wissenschaftsministeriums löste hinter den Kulissen ein politisches Erdbeben aus.
    Der Lobbyismus der Industrie auf politischer Ebene, alle im österreichischen Parlament vertretenen Fraktionen betreffend, führte zum Rückzieher von Minister Hahn.
    Die Industrie und das das hinter treibende Kapital degradierte einen österreichischen Bundesminister zu einem ohnmächtigen Statisten.
    Dies ist demokratiepolitisch als äußerst bedenklich einzustufen.
    Das kurzfristige, gewinnorientierte Denken einer neoliberalen Wirtschaftgesellschaft
    führte zu wirtschaftlichen Situation in welcher wir uns zur Zeit befinden.
    Wenn den selben Protagonisten die Entscheidung über die Durchführung
    dieses Experiments überlassen wird ist in nicht ferner Zukunft mit einem
    Supergau zu rechnen.
    Die ökonomisch produzierenden Nullen, können eben diese nicht mehr ausgeben,
    nachdem sie aus Unverstand und Gier, den Ast abzusägen versuchen auf dem wir alle Sitzen, nämlich das Ökosystem Erde.
    Laut meinen Überlegungen ist weder mit dem auftauchen eines “schwere Teilchens”
    zu rechnen noch mit einem “dunkle Materie Teilchens” weil Gravitation eine inhärente Eigenschaft des Raumes ist.

    Zum Abschluss möchte ich Albert Einstein sinngemäß zitieren:

    Gravitation ist die Folge der geometrischen Beschaffenheit der Raumzeit.

    Gruß an Prof. Rössler und alles Gute bei Ihren Bestrebungen weiterhin.

  4. So, ich lebe immer noch. Wann kommt denn nun endlich der Weltuntergang? Ich meine nicht den Untergang am 21.12.12, sondern den schon seit über zwei Jahren von Herrn Rössler angekündigten Weltuntergang durch gefräßige schwarze Löcher, die aus dem CERN kriechen.

    Mal schauen, heute haben wir den 15.12.11.

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