Fehlende Lehrkräfte im Fach Pyhsik an Gymnasien

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Die Physiklehrer in Deutschland werden immer knapper. Deshalb versucht Deutschland immer mehr Quer- und Seiteneinsteiger zu gewinnen. Dieses Vorhaben funktioniert auch ganz gut. Siehe Lehrer Statistik

Aber daher Unterrichten in den Schulen immer häufiger Lehrkräfte die überhaupt kein Lehramtsstudium absolviert haben. Wird darunter die Qualität des Unterrichts leiden?

Ich denke schon, es ist sicherlich nicht ganz unproblematisch.

Zwar haben die Quer- und Seiteneinsteiger das nötige fachliche Wissen, da Sie ein Diplom in der Fachrichtung abgeschlossen haben müssen, aber ihnen fehlt die pädagogische Kompetenz. Sind sie in der Lage eine Klasse zu unterrichten, wo gerade die meisten in der Pubertät stecken?

Zwischen 2002 und 2007 haben 1740 Lehramtsstudenten für Gymnasien ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. In der gleichen Zeit kamen aber auch 1450 Quereinsteiger an die Schulen. Das macht fast 50% aus.

Albert Einstein

Albert Einstein

Man kann sicher nicht pauschaul sagen, dass die Quer- und Seiteneinsteiger keine gute Lehrkräfte sind, dennoch sollte man sich bemühen die Menschen auf den Schulalltag vorzubereiten.
emc
Zudem wirkt sich diese Entwicklung sicherlich auch negativ auf die Lehramtsstudierende aus, denn es wird beführtet, dass damit die Einstellungschancen für sie sinken. Das beruht auf dem Grund, weil die meisten neuen Lehrkräfte, die aus der Wirtschaft kommen, eine langfristige Planstelle bekommen.

4 Kommentare

  1. Es sind traurige Entwicklungen. Ich weiß auch nicht, warum scheinbar wenige Physik-Liebhaber Lehrer werden möchten.
    Die Quereinsteiger sind sicher nötig, damit die Nachfrage überhaupt gedeckt werden kann – aber es wird zurecht hinterfragt, ob sie ähnlich “erfolgreiche” Lehrer sein können.

  2. Ich will gar nicht wissen wie es heute in den Schulen ohne diese Quereinsteiger aussehen wird.

    Es würde viel mehr Unterricht ausfallen.

    Aber man muss sie evt. ein wenig mehr auf das Lehramt vorbereiten.

  3. Insgesamt herrscht ja derzeit ein Mangel an Lehrern. Physik ist sicherlich unter Schülern nicht unbedingt das beliebteste Fach und unter denen, die es doch mögen und studieren wollen, müssen sich dann auch erstmal welche finden, die dies auf Lehramt tun wollen. Persönlich habe ich eine starke Antipathie gegen das Schulfach gehabt, was vor allem an der Unterrichtsgestaltung lag. Oftmals hatte ich das Gefühl mich im Mathematik-Unterricht wiederzufinden und die praktische Seite des Fachs wurde von fast allen meinen Lehrern damals scheinbar gänzlich ignoriert.
    Vor einiger Zeit habe ich auf meinem Blog ja bereits von dem Vorstoß Gesine Schwans berichtet, welche Quereinsteiger als “Halbtags-Lehrer” engagieren wollte. So ein Konzept kann aber nicht funktionieren, weil der pädagogische Aspekt stärker wiegt, als manche “Kindererziehung-kann-doch-jeder”-Sager denken. Gerade Physikern wird ja häufig eine gewisse Kommunikationsschwäche nachgesagt, wodurch die didaktischen und psychologischen Prinzipien des Lehrertums noch wichtiger werden sollten.
    Gegen gut ausgebildete und “funktionierende” Kräfte ist allerdings nichts einzuwenden. “Schulfremde” Lehrer bringen oft auch “realere” Lebenserfahrung mit und können so ganz andere Aspekte in den Mittelpunkt rücken, als Lehrer, die nie etwas anderes gemacht haben.

  4. “Schulfremde” Lehrer bringen oft auch “realere” Lebenserfahrung mit und können so ganz andere Aspekte in den Mittelpunkt rücken, als Lehrer, die nie etwas anderes gemacht haben.

    In diesem Punkt bin ich der selben Meinung.

    Ich bin ja noch nicht so lange von der Schule weg, es gibt schon einige Lehrer die manchmal weit vom alltäglichen Leben entfernt sind.

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