Ein Schüler aus Schweden hat das Zahlenrätsel von Bernoulli gelöst, was den Mathematiker schon großes Kopfzerbrechen bereitet hat.
Der 16 jährige Schüler Mohamed Altoumaimi, der ursprünglich aus dem Irak kommt, hat innerhalb von 4 Monaten eine Formel entwickelt, die das Problem löst.
Wer war Bernoulli?
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Bernoulli war ein Schweizer Mathematiker und Physiker, der im 17. Jahrhundert lebte. Er hat wesentlich die Wahrscheinlichkeitstheorie geprägt. Vielleicht sagt dem einen oder anderen ja die Bernoulli-Verteilung ja etwas.
Etwas bekannter ist die bernoullischen Ungleichung, die nach ihm benannt ist.

Bernoulli-Zahlen
Was der Schüler aus Schweden jetzt genau entdeckt hat, möchte ich nicht eingehen. Das würde doch sehr kompliziert werden.
Er hat aber eine Formel gefunden, mit der man die Bernoulli-Zahlen berechnen kann. Mehr Informationen gibt es auch bei Wikipedia.
Als Mohamed Altoumaimi die Formel den Lehrern an seiner Schule zeigte, glaubten sie es Ihm nicht. Er war aber überzeugt davon und ging an die nächste Universität. Dort unterhielt er sich mit Professoren, die jetzt bestätigten dass die Formel richtig sei.
Sie boten ihm gleich einen Platz in der Uni an, aber Mohamed Altoumaimi will jetzt erstmal einen guten Schulabschluss machen.
Er möchte unter anderem erst mal seine Englischkentnisse aufbessern.
Danach wird er sich aber ganz der Mathematik widmen, so seine Aussage.
Das bestätigt mal wieder die These, dass man die genialsten Ideen am Anfang seines Lebens hat (so bis 25 Jahre). Das war auch bei berühmten Mathematiker so, ich nenne jetzt mal nur Galois.
Was haben Ihr in Eurer Jugend erfunden? Wie findet Ihr die Story?
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30. Mai 2009 um 10:20 Uhr
Ich finde es genial, was der Schüler geschafft hat! Da denkt man immer, in der Mathematik sei alles gelöst und es gäbe nicht so viele aktuelle “Probleme” …
30. Mai 2009 um 11:46 Uhr
Wahnsinn!
Die bernoullischen Ungleichung ist mir natürlich ein Begriff
30. Mai 2009 um 16:36 Uhr
“The young student, from the Swedish province of Dalarna, turned to Uppsala University with his formula, claiming that it was the solution to the complex Bernoulli numbers. Senior Lecturer Jan-Åke Lindahl verified the formula, but added that although correct, it was well known and readily available in several databases.”
Quelle: http://www.uu.se/news/news_item.php?typ=artikel&id=693
Ich habe im Internet an mehreren Stellen von dieser tollen Formel gelesen. Leider hat sich das als weitaus weniger bahnbrechend herausgestellt, als es dargestellt wurde. Aber Gratulation dem Jungen, der das herausgefunden hat.
30. Mai 2009 um 17:23 Uhr
Ich weiß zwar nicht genau, um was es sich dreht, aber wenn ein Schüler Uni-Profs beeindrucken kann, dann heißt das schon was;)
30. Mai 2009 um 18:26 Uhr
ich hab noch genau 1,5 Jahre Zeit, also , dass ich was Großartiges auf die Beinse stelle ^^ hm,… das dürfte sich noch ausgehen
30. Mai 2009 um 20:28 Uhr
@Papo
Habe da auch schon gerüchte gehört
@gentle.rocker
Genau, es ist nicht einfach Professoren zu beeindrucken. Ich hab es noch nicht geschafft
@humanity
Ich hab immerhin noch 3,5Jahre um was großartiges zu erfinden. Wird mir aber auch nicht gelingen
31. Mai 2009 um 14:49 Uhr
Seht mich hier als Kritiker aber ich habe viel zu viel Verdacht auf diese Nachrichtenvon der Uppsala Uni(http://www.uu.se/news/news_item.php?typ=artikel&id=693). Es ist für mich nicht wunderlich, dass es irgendwo im Internet auftaucht, dass das alles nur ein fake war. Mal angenommen, dass die neu entwickelte Formel tatsächlich richtig und voll einsetzbar wäre, wie würden dann die Professoren darstehen??? Würde man sich nicht fragen was für ein Sch€!ss die Leute an den Unis machen, wenn ein 16-jähriger ein so altes Rätsel löst??? Immerhin gibt es gelehrte Fachleute die das Problem seit paar Hundert Jahren versuchen zu lösen. Und plötzlich taucht ein junger Mann auf der das alles fast auf Anhieb in nur 4 Monaten gebackenkriegt mit nur paar Infos, die theoretisch gesehen jeder sich beschaffen kann. Es kann durchaus falsch sein was ich hier vermute, aber ich glaube, dass die so geehrten Professoren das einfach nur vertuschen wollen nur, weil sie selber nicht drauf gekommen sind. Bestimmt wird man das in 5 Jahren oder so nachweisen, dass die Formel richtig sei und dass man den Jungen unterschätzt habe, doch zu der Zeit wird er doch schon längst auf der Uni sein, weil er SO talentiert ist (mal in die Bücherhalle zu gehen oder Internet durchzustöbern oder andere öffentliche Informationsquellen zu durchschauen wird heutzutage als Talent bezeichnet-.- wie weit sind wir denn bitte unterentwickelt) und das Ganze Geschehen wird der Ansicht der Uni nur verhelfen. Ich würde mal gerne einen allgemeinen und objektiv-neutralen Forum über dieses Ereignis lesen können, wenn jemand die Seite hat bitte hier posten. Danke!
31. Mai 2009 um 18:37 Uhr
@AlphaII
Von den Gerüchten hab ich wie oben schon erwähnt auch schon gehört.
Leider weiß ich auch keine unabhängige Quelle.
Genies gab es aber schon immer wieder mal. Aber ob der Schüler wirklich eines ist, kann glaub aus unser Position niemand genau sagen.
Bin mal gespannt wie sich die ganze Sache weiterentwickelt.
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1. Juni 2009 um 08:27 Uhr
ich finde dass die Araber besonderes sehr viel mathe koennen und schnell damit leben koennen ein freund von mir ist genau so viel genial und der kommt ausm lebanon
1. Juni 2009 um 14:45 Uhr
Aber nicht nur Araber. Auch manche Leute aus Asien wie China oder teilweise auch Russland sind voll gut in Mathe. Woduch kommt das eigentlich? Haben sie eine besondere Ausbildungsmethode als wir hier oder warum sind sie so viel schlauer in Naturwissenschaften? Alle Menschen sind doch von der Geburt an gleich.
8. August 2009 um 23:29 Uhr
Die Formel, die dieser Schüler hergeleitet hat, ist seit 1883, veröffentlicht durch Worpitzky, bekannt. Dieser Hype wurde nur von Personen ausgelöst, die von diesem Teilgebiet der Mathematik überhaupt nichts verstehen und nur eine Sensationsmeldung daraus machen wollen. Dazu gesellen sich im nachfolgenden noch wunderbar Verschwörungstheorien wie “so geehrten Professoren das einfach nur vertuschen wollen nur, weil sie selber nicht drauf gekommen sind” hier zu lesen ist.
Die Formel ist Formel (33) auf der Web-Seite
http://mathworld.wolfram.com/BernoulliNumber.html
Eine kurze Recherche mit Google liefert nach 5 Minuten Durchsicht der ersten Seiten das Ergebnis. Haben die Schüler in Schweden kein Internet oder math. Bücher?
Es scheint so, dass sich der besagte Schüler vielleicht selbst mit math. Fragestellungen der Summierung von Zahlen und Rekursionen beschäfftigt hat. Dann stösst man zwangsweise auf die Stirlingschen Zahlen (der 2. Art), im Wesentlichen die zweite Summe der Formel (33), und kann daraus das Resultat ableiten.