Heute in meinem dritten Teil der Serie “Pyhsik für Jedermann” geht es um Schrödinger und seine Katze.
Wahrscheinlich haben die meisten schon mal den Begriff “Schrödinger’s Katze” gehört. Doch was verbirt sich genau dahinter?
Bei Schrödinger’s Katze handelt es sich um ein Gedankenexperiment von dem Physiker Schrödinger. Es entstand in der Zeit, wo man versuchte alles mit Hilfe der Quantenmechanik zu erklären.
Schrödinger wollte mit dem Gedankenexperiment auf die Unvollständigkeit der Quantenmechanik demonstrieren, indem er er quantenmechanische Gesetzmäßigkeiten auf makroskopische Objekte veranschaulichen will.
Und zwar wird bei diesem Gedankenexperiment eine Katze zusammen mit einem Geiger-Zählrohr in einen undurchsichtigen Karton gesteckt. In diesem Karton befindet sich außerdem noch eine winzige Menge radioaktiver Substanz.
Nun zerfällt innerhalb einer Stunde mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% ein Atom dieser Substanz.
Ist ein Atom zerfallen, so registriert dies der Geigerzähler und durch einen Mechanismus wird ein giftiges Gas freigesetzt, sodass die Katze stirbt.
Die Frage ist nun, ob die Katze nach einer Stunde noch lebt oder nicht. Dies können wir so nicht entscheiden ohne in der Karton zu schauen. Die Antwort ist also die Katze ist gleichzeitig tod und lebendig. Es ist eine Art Überlagerung, so würde man es in der Quantenmechanik beschreiben.
Sobald man aber eine Messung durchführt, hier also in den Karton schaut, ist der Zustand eindeutig. So ist es auch in der Quantenmechanik.
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Man muss aber kein Arzt sein um zu wissen, dass es keine halbtoden oder halblebendigen Tiere und Menschen gibt.
Hier wurde einfach der Fehler gemacht, ohne große Überlegungen die quantenmechanischen Gesetze, der Überlagerung, auf die markroskopischen Objekte zu übertragen.
Schrödinger hat damit gezeigt, dass die Anwendung auf das tägliche Leben unsinnig ist.
Wer das jetzt alles noch ein wenig ausführlicher und physikalischer haben möchte, dem empfehle ich ein Artikel von quanten.de

3. Mai 2009 um 21:17 Uhr
Hoch lebe Schrödinger
Gibt einige interessante Gedankenexperimente in der Physik … immer schön zu lesen!
3. Mai 2009 um 21:33 Uhr
Ich als nicht Physiker..habe gedacht wo Simon der den schrieb, der spinnt mit seiner Katze:-)
PS: Du fehlst noch beim Gewinnspiel
4. Mai 2009 um 11:36 Uhr
Warum hat der dafür gerade eine Katze genommen, und keine Maus oder einen Vogel?
Die arme Mieze! Der hat das Experiment aber nicht durchgezogen, oder?
Marlen
5. Mai 2009 um 11:13 Uhr
Ja das Gedankenexp. kenne ich auch. Die arme Katze
.
Aber so ist das mit den Forschern *lacht*.
Katrin