Ich habe bei Spiegelonline gelesen, dass deutsche Physiker das Gravitationsgesetz von Newton in Frage stellen. Das möchte ich natürlich euch nicht vorenthalten und schreibe daher einen kleinen Bericht.
Unser Universum soll ca. zu einem viertel aus dunkler Materie bestehen, doch bis jetzt konnte sie noch nie beobachtet werden. Darum wollen die Wissenschaftler jetzt unter Umständen das Gravitationsgesetz ändern, was eine fundamentale Grundlage der Physik ist.
Doch was soll dunkle Materie sein?
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Dies ist nicht ganz einfach zu beschreiben, da wir sie auch noch nie direkt nachgewiesen haben. Trotzdem will ich es versuchen.
Dunkle Materie ist eine physikalische Form von Materie, die zu wenig sichtbares Licht oder nichtsichtbare Elektromagnetische Strahlung aussendet oder reflektiert um direkt beobachtbar zu sein.
Die Dunkle Materie wechselwirkt gravitativ mit sichtbarer Materie.
Warum brauchen wir sie dann?
Nach dem dritten Keplerschen Gesetz und dem Gravitationsgesetz müssten die Rotationsgeschwindigkeiten der äußeren Bereichen der Galaxien abnehmen. Das tut sie aber ganz und gar nicht. Sie nimmt sogar eher zu statt ab.
Deshalb stellt man die Vermutung auf, dass es noch was anderes in den Galaxien geben muss als die sichtbaren Planeten, Sterne, Gase usw., nämlich eben die dunkle Materie.
Was hat das ganze mit Newton zu tun?
Wie oben schon erwähnt müsste nach dem Gravitationsgesetz von Newton das Tempo, mit der Sterne um das Zentrum ihrer Galaxie kreisen, abnehmen, je weiter sie vom Zentrum entfernt sind. Aber das tun sie ja bekanntlich nicht.
Trotzdem werden die Sterne an den Rändern der Galaxien nicht durch die Fliehkraft aus der Kurve getragen, was sie eigentlich nach Newton tun müssten.
Newton vs. dunkle Materie – Was stimmt jetzt?
Jetzt ist natürlich die große Frage, hat Newton recht und es existiert irgendeine ominöse dunkle Materie oder gibt es keine solche Materie und das Gesetz von Newton ist falsch.
Eine richtige Antwort kann ich ihnen darauf auch nicht geben, denn auch die Wissenschaftler sind sich hier nicht einig.
Einige sprechen sich für Newton aus und andere wiederum eher dafür, dass es keine dunkle Materie gibt.
z.B. sagt Kroupa: “Wahrscheinlich leben wir in einem nicht-Newtonschen Universum. Wenn diese Annahme stimmt, lassen sich unsere Beobachtungen auch ohne Dunkle Materie erklären.” wobei sein Institut sehr skeptisch gegen seine Meinung ist.
Hier sieht man glaube ich relativ deutlich, wie gespalten die Physiker im Moment sind.
Was ist ihre Meinung? Gibt es dunkle Materie?
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20. Mai 2009 um 14:54 Uhr
Ob es dunkle Materie gibt – keine Ahnung. Dafür reichen meine Kenntnisse nicht, um auch nur eine annähernd glaubwürdige Antwort zu geben.
Aber zumindest ist es hoch interessant, wenn sich auch jetzt noch Wissenschaftler so an einem Thema “schneiden”.
20. Mai 2009 um 15:59 Uhr
Ich habe erst vor kurzen in Discovery einen Bericht über diese dunkle Materie gesehen, die Wissenschaftler der NASA glauben fest daran das es die dunkle Materie gibt und über das “Hubble Teleskop” wollen sie es auch beweisen können.
Jedenfalls ein interessanter Artikel und wenn man sich etwas über das Universum ansieht oder lest merkt man erst wie klein wir sind.
Lg,
Rewolve44
20. Mai 2009 um 17:24 Uhr
@Hannes
Finde es auch interessant, dass sich sogar die nicht sicher sind wo sich damit auskennen.
@Rewolve44
Ja das Universum ist rießig. Da hast du schon recht. Die Erde ist im Prinzip winzig.
Weißt du zufällig noch wie die das mit dem Hubble Teleskop machen wollten? Wäre interessant näheres zu erfahren.
27. Oktober 2009 um 23:07 Uhr
Die Problematik der Rotationskurven der Galaxien ist allgemein bekannt.
Die Einführung von Dunkle Materie soll den Standartmodell der Kosmologie retten. Dummerweise lässt sich die Dunkle Materie nicht nachweisen. Noch schlimmer, die neuesten Untersuchungen haben die Zweifel an ihr noch verstärkt. Ich habe aber schon vor Jahren postuliert dass der Gravitative Hintergrund für die Zusätzliche Beschleunigung der Sterne verantwortlich ist. Dazu braucht man nur eine Einfache Rechnung zu machen über die Rotationsgeschwindigkeiten der Milchstraße.
1,2344E+19 98 98 7,7803E-10 7,7803E-10 0
1,8516E+19 147 147 1,1670E-09 1,1670E-09 0
2,4688E+19 196 196 1,5561E-09 1,5561E-09 0
3,0860E+19 245 238 1,9451E-09 1,8355E-09 -1,0956E-10
9,2580E+19 205 216 4,5393E-10 5,0395E-10 5,0022E-11
1,8516E+20 180 224 1,7498E-10 2,7099E-10 9,6003E-11
3,0860E+20 155 226 7,7852E-11 1,6551E-10 8,7657E-11
4,6290E+20 138 223 4,1141E-11 1,0743E-10 6,6289E-11
6,1720E+20 122 219 2,4115E-11 7,7707E-11 5,3592E-11
9,2580E+20 100 211 1,0801E-11 4,8089E-11 3,7288E-11
Mitellwert 6,5142E-11
Die Erste Spalte beinhaltet ein Radius der Milchstraße (in Meter) für den eine Masse ermittelt wurde
Die zweite zeigt die errechnete Radialgeschwindigkeit der Milchstraße km/s
Die dritte zeigt die tatsächlich beobachtete Radialgeschwindigkeit der Milchstraße
In der vierten Spalte sind die errechneten Kreisbeschleunigungswerte in der entsprechenden Entfernung zu Galaxiezentrum dargestellt
In der fünften die tatsächlich beobachtete.
In den sechsten wurde ein Unterschied zwischen dem beobachteten Wert und dem errechneten Wert der Kreisbeschleunigung errechnet.
Wie man sieht sind die Werte der Kreisbeschleunigung bis zu einem Radius von 3000 Parsek größer als der Wert der Beschleunigung von dem postulierten Gravitativen Hintergrund. Erst ab 3000 Parsek wird der Einfluss der GH auf die Bewegung der Sterne eindeutig und somit für unsere Analyse brauchbar. Wenn Sie dann einen Mittelwert aus den Werten der Spalte 6 von 5,0022E-11 bis 3,7288E-11 bilden, bekommen Sie ein Wert von 6,5142E-11. Das ist fast genau der Wert der Gravitationskonstante der sich nur durch Einheiten unterscheidet. Das liegt aber daran, dass die newtonsche Annahme der Gravitationskraft falsch ist und daran das die so genannte Gravitationskonstante keine Konstante ist.
Diese Rechnung habe ich am 19.03.2009 veröffentlicht.
http://forum.spiegel.de/showpost.php?p=3508600&postcount=340
Wenn man dort der Link anklickt findet keine Originaldaten mehr. Eine Woche später nachdem ich meine Rechnung publiziert habe wurden die Daten gelöscht.
Ein Schelm wer irgendeinen Zusammenhang vermutet.
Wer trotzdem die Gründe der Löschaktion wissen will soll sich direkt an „Landesakademie für Dummhaltung der Lehrer“ wenden.
Wahrscheinlich hat meine Berechnung doch einige Stutzig gemacht und Monate später kam die Meldung die meine Rechnung völlig bestätigte.
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10585-2009-10-01.html
Ein Schelm wer irgendeinen Zusammenhang vermutet.
Oder andere Beispiel in meinem Papier „Klassifizierung von Galaxien auf der Grundlage
der Theorie der gravitativen Entkoppelung“ habe ich eine Vorhersage gemacht um meine Theorie zu verifizieren, dass die Sternhaufen sich nur auf wenige Rotationsebenen konzentrieren und aus Sternen verschiedenes Alters bestehen müssen Entgegen damals herrschenden Meinung de Astronomen.
Und siehe da prompt entdecken die Wissenschaftler die von mir vorhersagte Zustände
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-10151-2009-07-07.html
http://www.g-o.de/wissen-aktuell-9891-2009-05-11.html
Ein Schelm wer irgendeinen Zusammenhang vermutet.
Noch wissen die „Wissenschaftler nicht, dass den gleichen Problem würde man auch im Sonnensystem feststellen können würde man die Rotationsgeschwindigkeit der Himmelskörper des Sonnensystem analisieren. Man würde es müssen, dass genauso wie bei den Galaxien, so auch an der Peripherie des Sonnensystems (n dem Kuiper Gürtel)nicht gültig ist, mindestens für die Asteroiden die Kreisähnlichen Bahnen aufweisen. Sobald sich ein Körper auf einem annährend Kreisförmigen Bahn befindet und so weit von der Sonne entfernt ist, dass die gravitative Wirkung der Sonne und der benachbarten Körper kleiner ist als die Wirkung des GH, muss die Umlaufgeschwindigkeit des Körpers von seiner Masse abhängig sein und auf keinen Fall von der Entfernung zu der Sonne. So erwartete ich dass die transneptuner Körper sich nach Masse differenzieren und bei besonders weit von der Sonne entfernten eine Zunahme der Umlaufgeschwindigkeit zu erwarten ist. Mit einer an Gewissheit grenzenden Wahrscheinlichkeit kann man die Bahnen der transneptuner Körper nicht auf der Grundlage der Keplergesetze berechnen, die sind in dieser Entfernung zu der Sonne nämlich falsch. Die einzig richtige Vorgehensweise ist die Entfernung durch die Parallaxemessung und die Umlaufgeschwindigkeit aus der Winkelgeschwindigkeit der Asteroiden zu errechnen.
Mehr ist auf meiner Internetseite zu erfahren:
http://www.cwirko.de